130. Geburtstag von „Hans Gustav Bötticher“ war bereits am 07. August

Nachträglicher Hinweis zum Namen: es handelt sich dabei um "J o a c h i m R i n g e l n a t z" !

In den letzten 2-3 Wochen habe ich so viel von ihm gelesen, wie vordem nicht.
Nun ist er ja riesig bekannt und hat alleine wahnsinnig viele Gedichte geschrieben, von denen ich freilich nur eine geringe Anzahl lesen konnte.
Nicht alles liest sich gut oder gefällt mir. Aber mit wachsendem Lesepensum fand ich schon sehr interessante Gedichte und Erzählungen.
Sein Lebensweg ist so wechselnd, dass ich selbst darüber ebenfalls erstaunt bin.

Wenn ich morgen zu meinem „Musikalischen LiteraturCAFÉ“ den (hoffentllich zahlreichen) Besuchern über ihn erzählen und einige seiner Werke vortragen werde, wird sich mein Erstaunen über diesen „Hans Gustav Bötticher“ und allein schon die Vielschichtigkeit seiner Gedichte auf sie übertragen.

Gleich das Erste wird sie schmunzeln lassen. Kennen sie es doch sicher alle und wissen:
### Die Ameisen
### In Hamburg lebten zwei Ameisen,
### Die wollten nach Australien reisen.
### Bei Altona auf der Chaussee,
### Da taten ihnen die Beine weh,
### Und da verzichteten sie weise
### Dann auf den letzten Teil der Reise.
###
### So will man oft und kann doch nicht
### Und leistet dann recht gern Verzicht.


Natürlich! Dieser „Hans Gustav Bötticher“ gab sich ab 1919 das Pseudonym „Joachim Ringelnatz“, wobei „Ringelnatz“ die seemännische Bezeichnung sei für: glückbringendes Seepferdchen.
Eine weitere Deutung dieses Pseudonyms ist, dass es von „Ringelnatter“ kam.

Freue mich einfach wieder auf diese Veranstaltung, mein „Musikalisches LiterturCAFÉ“ – am letzten Montag des Monats.
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