Adlige Kunst in Holz

Gotha: Innenstadt | Das KunstHaus in Gotha ist mit seiner exklusiven Ausstellung für moderne und zeitgenössische Malerei eine feste Größe.

Mario Schiefelbein, der Geschäftsführer der KulTourStadt Gotha GmbH wollte zusätzlich bleibende Kunstwerke in der Stadt schaffen – als Kunst im öffentlichen Raum: „Doch wir wollen die Künstler nicht einfach nur draufloschnitzen lassen“. So wird es zum Thüringentag in Gotha erstmals ein international hochkarätig besetztes Holzbildhauer­symposium geben.
Unter dem Motto „Gotha adelt“ erfolgte am vergangenen Freitag der Startschuss auf einem Parkplatz am Schützenberg: Acht renommierte Künstler aus Deutschland, Polen, Frankreich, den Niederlanden und England begannen ihre Entwürfe zum in Eiche umzusetzen.

Nach kurzen Absprachen der Künstler untereinander und dem ersten Maßnehmen an den rund vier Meter langen und fast einen Meter dicken Eichenstämmen, produzierten die Kettensägen die ersten Späne. Das Rohmaterial organisierte der Bildhauer Heinz Günther aus dem Eichsfeld, der auch die Idee zu der Aktion hatte: „Zum Weihnachtsmarkt nahm ich erste Kontakte mit der KulTourStadt Gotha GmbH auf, um eine Veranstaltung dieser Art in Gotha zu etablieren.“

„Diese Idee haben wir natürlich dankend angenommen“, ergänzt Mario Schiefelbein, „und sie mit der neuen Stadtmarke `Gotha adelt´ verknüpft. Alle Kunstwerke die jetzt entstehen, werden genau zu dieser Thematik gefertigt.“

Die Künstler und ihre Projekte:

• Wolfgang Schott aus Coburg und Laetitia de Baze­laire aus Frankreich: „Säulen-Adlige – Persönlichkeiten aus Gothas Geschichte“
• Paul Brockhage aus dem Erzgebirge: „König­liches Geflüster“
• Jess Fuller: „Königsweg“
• Karien Vervoot aus den Niederlanden mit „Theater Nr. 2“ welches das Ekhof-Theater darstellt
• Czeslaw Podlesny (Polen), Michael Steigerwald und Heinz Günther: „Friedenskuss-Thron“
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