Akkordeons gaben ein Benefizkonzert mit Paukenschlag

Zum Benefizkonzert war das Bürgerhaus ein Haus der fröhlichen Musikusse - "Musikschule Fröhlich"
 
Die "Kleinen" Akteure vor ihrem Auftritt mit der strahlenden Musikschulehrerin Cordula Bischof - federführend für die Vorbereitungen / Durchführung und für den Erfolg verantwortlich
Tambach-Dietharz/Thüringer Wald: Bürgerhaus | (mit Videos)
Junge Schüler der „Musikschule Fröhlich“ demonstrierten am Sonntagnachmittag (15.07.) nicht nur, eine fröhliche Musikschule zu sein.
Kinder von 03 bis zu Jugendlichen von 25 Jahren verzauberten mit Akkordeons, Melodicas und vielstimmigen jüngsten Musikschülern die Besucher ihres „Benefizkonzert für das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz“.

Im Bürgerhaus des Ortes wurde ein großes wie großartiges Programm geboten. Eine Weltraumfahrt wurde musikalisch umgesetzt. Schwungvoll vorgetragene Musikstücke zeigten Leistungen, mit denen die Kinder und Jugendlichen der Musikschule bewiesen, ihr Können fröhlich und perfekt erarbeitet zu haben!

Wer ihre Lehrerin, Cordula Bischof, als Dirigentin beobachtete, konnte sehen und verstehen, dass und wie bombig und cool die Atmosphäre in dieser Musikschule ist.
Harmonisch spielten zusammen Kindergartenkinder aus Georgenthal und Ernstroda, Schüler aus Tambach-Dietharz und Friedrichroda sowie „die Großen der Musikschule“ (aus mehreren Orten des Landkreises), bei denen auch einige mitspielten, die keine Musikschüler mehr sind aber es immer wieder zu Mitspielen zieht.

Um nahezu 100 Mitwirkende zusammenzuführen bedurfte es etlicher Übungsstunden, die sich im Konzertergebnis bezahlt machten.

Der Paukenschlag aber war der Spendenbetrag, welcher ein deutlicher Ausdruck der begeisterten Besucher war. Mit „1.160,87€ und 1 Dänische Krone“ waren alle Vorstellungen weit übertroffen! Der Stolz in den Augen der Musikanten sowie der beiden Lehrer Frau Bischof und sie unterstützenden Herrn Hofmann war weithin sichtbar!
Einziger Wermutstropfen, dass erst gegen Ende der Veranstaltung eine Vertreterin des Hospizes zugegen war und dieses Ergebnis erfahren konnte.
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Das Konzert war eine wahre Besonderheit in allen Belangen – Choreografie, Ausgestaltung, Kostüme, schwungvolle Stücke, Engagement bei allen -, so dass es viel mehr war, als „nur ein Benefizkonzert“. Deshalb soll hier in Wort und Video versucht werden, dieses vor dem Auge des Lesers aufleben zu lassen – verbunden mit der Entschuldigung für den dadurch überlangen Beitrag:

Luftballons wiesen den Besuchern den Weg zum Bürgerhaus, wo sie von zwei „fröhlichen Musikussen“ begrüßt wurden. Der Saal war voller Eltern, Großeltern, Geschwistern und weiteren Besuchern wahrlich mehr als bis zum letzten Platz besetzt. Mit Stehplötzen an den Rändern mussten noch viele Vorlieb nehmen.
Die „Kleinen“ Kindergartenkinder waren total aufgeregt und fieberten ihrem Auftritt entgegen. Immerhin hatten sie bei der „Weltraumreise“ die Schilder mit den Planeten nacheinander hochhalten und benennen. Eine Aufgabe hoher Konzentration und vom Mitfiebern der Organisatorin, Cordula Bischof, begleitet.


Schließlich wurden Rakete hochgehalten und Sternschnuppen geschwenkt. Zwei „Kosmonauten“ (oder Astronauten?) führten die Besucher auf der Reise durchs Weltall.
Abschließend hatte die „Sonne“ ihren Auftritt und war ganz stolz!
Die Melodica und Akkordeon spielenden Schulkinder gaben einen ganz tollen Beweis ihres erarbeiteten Könnens!
Als schließlich Sammelschachteln verteilt wurden und die Kinder Spenden sammelnd durch die Reihen der Besucher gingen, war es Max, der am Keyboard eine überbrückende Begleitung fast lässig und vor allem gekonnt spielte.
Ganz herzlich wurde den Kindergartenkindern und Schülern am Ende des ersten Konzertteils gedankt. Der Applaus bestätigte das erlebte Können aller und war auch ein Dank an den dirigierenden Musikschullehrer Klaus Hofmann!


Die „Großen“ Musikschüler eröffneten den zweiten Konzertteil mit einem wunderschönen Melodienreigen. Die Musikschullehrerin Cordula Bischof zeigte beim Dirigieren die ihr eigene Fröhlichkeit und Temperament, welche sich (wie immer) im engagierten Mitmachen der „großen“ Musikschüler widerspiegelte.
Völlig neu und somit überraschend (für mich) waren die Show-Einlagen, bei denen einzelne Akkordeongruppen aufstanden. Toll gemacht und gewirkt!


Für die „ältere Generation der Besucher“ wurde ein Stück gespielt, bei dem sich Schlagzeug und Gitarre voll ins Zeug legen konnten und spontane Begeisterung entfachten. Als schließlich Tom von allen Akkordeonspielern und dem ganzen Saal ein Geburtstagsständchen dargeboten wurde, war dieser bei der Entgegennahme der Blumen mehr als verlegen. Doch das zeigte auf besonders schöne Art und Weise, welche Bindung zwischen den Musikschülern und ihrer gemeinsamen Musik besteht, wenn Tom zu seinem Geburtstag lieber mit beim Konzert sein wollte. Tom bedankte sich mit Applaus für das dargebotene Ständchen.


Als die schier unglaubliche Spendensumme von „1.160,87 € und 1 Dänische Krone“ verkündet wurde, blieb einigen der Mund offenstehen! Verbunden mit dem Dank an die Akteure und ihr mitmachendes Hinterland (Eltern/Großeltern) wurde betont, dass nur auf der Basis dieses begeisternden Mitmachens allerseits dieser Spendenbetrag zusammen kommen konnte! Es folgte eine Dankeschön-Melodie.
Schließlich hatte man doch noch eine Mitarbeiterin des Kinderhospizes herantelefonieren können, damit sie zumindest den Spendenbetrag erfahren konnte.


Ergänzend dazu der Beitrag:
Schade, es fehlte doch nur ein Telefonat !


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Nun möchten die Fotos ein wenig ausdrücken, in welch toller Atmosphäre dieses Konzert stattfand. Diese jungen Menschen sind bei der „Musikschule Fröhlich“ in besten Händen!
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2 Kommentare
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Uwe Zerbst aus Gotha | 19.07.2012 | 13:19  
2.126
Silke Dokter aus Erfurt | 19.07.2012 | 18:45  
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