Arabische Handschrift

Gotha: Schloss Friedenstein/Forschungsbibliothek | Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt erhält von ihrem Freundeskreis einen wertvollen Sammelband mit neun Schriften, der in Nordafrika zwischen 1129 und 1131 a.H., d.h. zwischen 1716 und 1718 europäischer Zeitrechnung, geschrieben wurde. Der Freundeskreis der Bibliothek hatte den Band vor kurzem auf dem Antiquariatsmarkt erworben und überreicht die 94 Blatt umfassende Handschrift nun der Forschungsbibliothek als Jahresgabe.

Die Handschrift enthält religiöse, theologische und poetische Texte bekannter und weniger bekannter arabischer Autoren. Diese Texte sind zum Teil zwar auch in anderen Handschriftensammlungen überliefert und der Forschung bekannt, doch gerade die Zusammenstellung in dem nun der Forschungsbibliothek zu übergebenden Band könnte interessante Aufschlüsse darüber geben, wie die Texte gelesen und weitergegeben worden sind.

Die Handschrift bereichert die 3496 Bände zählende orientalische Handschriftensammlung der Forschungsbibliothek, die zu den drei größten Sammlungen ihrer Art in der Bundesrepublik gehört. Die Handschriftensammlung wurde in Europa vor allem durch die Erwerbungen des vom Gothaer Herzoghaus beauftragten Gelehrten Ulrich Jasper Seetzen im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in Istanbul, Aleppo und Kairo bekannt.

Der Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises der Forschungsbibliothek Gotha, Prof. Georg Schuppener, übergibt die Handschrift an die Leiterin der Forschungsbibliothek Gotha, Dr. Kathrin Paasch, am Mittwoch, 7. Mai, um 16 Uhr im Spiegelsaal der Forschungsbibliothek. Auch die Presse ist dazu herzlich eingeladen.
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