Arnoldianer besuchen Lange Nacht der Wissenschaft in Erfurt

Am 06.11.2015 nahmen einige interessierte Schüler der Biologiekurse mit erhöhtem Anforderungsniveau an der Langen Nacht der Wissenschaft im Erfurter Helios Klinikum teil.
Zu Beginn der Veranstaltung konnten wir überdimensional große begehbare Modelle der weiblichen Brust und der Arterien betrachten und so den inneren Aufbau näher kennenlernen. Mit interessanten Informationen des Fachpersonals wurden deren Funktion schülergerecht und verständlich erklärt.
Danach besuchten wir die Intensivstation der Neurobiologie, auf welcher frisch operierte Patienten mit Kopfverletzungen behandelt werden. Hierbei erklärte uns ein Anästhesist die einzelnen Geräte und deren Funktionen anhand der Graphen des Überwachungsmonitors und erläuterte die Bedeutung der gemessenen Werte. Auch ein neues Spezialbett für Komapatienten wurde uns vorgestellt und wir hatten selber die Möglichkeit, alle Funktionen des Bettes zu testen. Auch unseren Blutdruck und die Sauerstoffversorgung im Blut könnte von jedem einzelnen festgestellt werden.
Danach lernten wir am sogenannten „Voxel-Mann ein Computerprogramm zur Simulation von Operationen am Ohr kennen. Diese wird genutzt, um die Techniken zu erlernen, die beispielsweise bei Implantationen am Ohr notwendig sind.
In der kardiologischen Station sahen wir verschiedene Herzschrittmachermodelle sowie einen tragbaren Defibrillator. Auch hier konnten wir das Setzen eines Herzschrittmachers an einem Modell durchführen. Desweiteren besuchten wir einen Vortrag über die Funktionsweise des Herzens, sowie die Entstehung und Behandlung eines Herzinfarktes. Dieser Vortrag stellte sich im Nachhinein als Highlight für manche unserer Kursmitglieder heraus.
Bei einer Besichtigung in einem Behandlungszimmer zur Durchführung von Darmspiegelungen wurde uns von einer Krankenschwester die Vorgehensweisen bei einer solchen Untersuchung erklärt und die Funktion der einzelnen Geräte erläutert.
Der Abschluss unseres gemeinsamen Besuchs stellte die Visite des Schlaflabors dar, in welchem beispielsweise die Gehirnströme während des Schlafs sowie der Atemrythmus aufgezeichnet werden.
Anschließend verabschiedeten sich alle und setzten ihre Besichtigungen individuell fort.
Wir möchten uns bei unserer Lehrerin Kati Lang bedanken, dass sie uns diesen Besuch ermöglicht hat, so dass wir die Biologie hautnah und praxisorientiert erleben konnten.
Abi 16
Sophie König
Valentin Fliedner
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