Begeisterndes musikalisches Theaterstück der Kreismusikschule „Louis Spohr“ erlebt!

 
Zu Beginn erst einmal das Orchester und was so auf der Bühne zu sehen war . . .
(mit Videos)
Die Ereignisse überschlugen sich für mich am Samstag, den 27. April 2013.


Nach der Ausstellungseröffnung „Gotha macht Schule“ im Schloss Friedenstein kam ich im Kulturhaus an, als bereits eine halbe Stunde das Familienkonzert gelaufen war, welches mich dann wieder total begeisterte – siehe Weihnachtskonzert-2012 !


Als ich mich (zuerst) im Balkon setzte, wurden gerade die Unterschiede von Trompete und Posaune – ja sogar unter den Posaunen - anschaulich erklärt. Die Musik der "Olsen-Bande" ließ dann die Verschiedenheiten in Aktion hören und sehen.


Bis dahin waren „Nicki“ und „Tom“ bereits von einem Computer-Virus beim Suchen einer Schatzkiste im Internet derart gestört, dass sie ihn aufsuchen und vernichten wollten. So kamen beide Kinder zum Orchester, wo dieser Virus auch ständig Schabernack trieb.


Neben der Suche nach ihm lernten sie und das Publikum die unterschiedlichsten Instrumente-Gruppen kennen. Interessant und begeisternd dargestellt!


Erschrocken waren alle im Kulturhaus, als zwei Akkordeonspieler mit ihren Instrumenten auf die Bühne liefen und völlig gefesselt waren - wieder eine Untat des Computer-Virus. Die Frage nach dem Unterschied von Akkordeon und Klavier brachte auch das Keyboard ins Gespräch. Die Klangunterschiede wurden deutlich demonstriert. Dann legten die Akkordeons einen Tango aufs Parkett, dass "Nicki" und "Tom" wieder mittanzend von dieser Musik angesteckt wurden.











(Hier die Blechbläser:)




(Und hier das Klavier und die Akkordeons:)




Der Höhepunkt der Virus-Frechheiten war die Entführung der Dirigentin des Orchesters!
Als die „Violine“ sich einerseits freute mal ohne Dirigentin zu musizieren, merkte sie bald, dass es einen geben müsse, der da Orchester lenkt.
Erster Gedanke, das Anzählen des Einsatzes würde ausreichen.
Zweiter Gedanke, das Herumfuchteln mit den Armen zusätzlich würde nun ausreichend sein, war auch nicht die Lösung. So musste das Konzert bis zu Wiederfinden der Dirigentin in eine „Zwangspause“ gehen.



Als danach die Dirigentin (von „Nicki“ und „Tom“ befreit) wieder da war, konnte man überall hören, wie jedem im Kulturhaus „ein Steine vom Herzen fiel“.
Beruhigt und freudig wurden nun die Streicher vorgestellt mit Violine, Viola, Cello, Kontra-Bass.
„Heimlich“ sah ich in Gesichter von Kindern im Publikum und konnte feststellen, wie sie gefesselt zuschauten, was auf der Bühne passierte – was kann man sich mehr wünschen.


Doch schon wieder hatte der Computer-Virus Unheil angerichtet, weil er dem Schlagzeuger die die Stöcke weggenommen hatte.




Als die Stöck wieder da waren, gab der Schlagzeuger eine Kostprobe seines Könnens, welche die Wucht aber auch die Klangschönheit seiner Instrumente zeigte.

Damit hatte der Virus den Bogen überspannt. Alle wollten ihn einfangen und – wie es am Computer üblich ist – in den „Papierkorb“ stecken und löschen.
Als das unter gesanglicher Mithilfe des Publikums geschafft war, konnten „Nicki“ und „Tom“ wieder heim zu ihrem Computer, um die Schatzkiste zu finden und zu öffnen.


Und was war nun der Schatz?
Es war die Musik, welche den Menschen bereichert und zum Leben einfach unbedingt dazu gehört!



Mit angehängten Musikstücken wurde die Veranstaltung abgerundet.

Dieses Konzert haben alle verlassen mit der Gewissheit, in einem Märchen aus „Tausend und eine Nacht“ gewesen zu sein. Alles Gesehene und Gehörte wird noch lange nachklingen.

Bleibt, ein ganz großes Dankeschön Marion Rennert!
Sie war verantwortlich für die Choreographie und agierte als Moderatorin so, dass der Ablauf der gezeigten Geschichte zum wunderbaren Erlebnis für Akteure wie auch die Besucher werden konnte!




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3 Kommentare
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Silke Dokter aus Erfurt | 15.05.2013 | 12:19  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 15.05.2013 | 12:52  
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Silke Dokter aus Erfurt | 16.05.2013 | 08:41  
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