„Blocksanierungsfest“ - nur ein Tagebucheintrag mit Erinnerungswert

(mit Videos)
Es ist ja wahrlich nichts Weltbewegendes oder Entscheidendes für Thüringen, wenn im Innenhof unserer „alten Neubaublöcke“ ein Festzelt sowie Ausschankwagen und Bratwurst/Brätel-Rost aufgestellt und die Bewohner der beiden 2010 durch neuen Außenanstrich sanierten Blöcke der „wbg“ (Wohnungsbaugenossenschaft Gotha) zum gemütlichen Nachmittag eingeladen werden.

Dass unser Block noch dazu ganz neue Haustüren erhielt, möchte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen, weil sie gegenwärtig langsam von davor stehenden Hecken überwuchert werden, wovon ich ebenfalls schon einen Eintrag machte und somit hierzu nix sagen möchte.

Das „Sanierungsfest“ war einfach klasse! Ganz schnell wurde in den Mittagsstunden alles aufgebaut, hörte man gegen halbdrei Nachmittag schon Musik, die als Lockmittel die Einladung bekräftigte und schon bald die Ersten anzog.

Die Bewohner hatten jeweils einen Freibon für eine Wurst und ein Getränk bekommeen – aßen und tranken freilich reichlich mehr, aus Appetit (weil alles gut schmeckte) und sicher auch, weil es sich in Gemeinschaft einfach besser essen und trinken lässt.

Im Festzelt für etwa 300 Leute war Platz für eine kleine Bühne gelassen, auf welcher das „Gothardus Tanzensemble“(*) mit einem sehenswerten Auftritt erfreute und eine 91-jährige Mitbewohnerin mit zwei Rezitationen zur Freude der Anwesenden auftrat.





Am Rande der Tanzfläche – etwas unscheinbar – konnte man auf einem Tisch Hobby-Ergebnisse der Mitbewohner bewundern. So ein Modell der Oberweißbacher Bahn (für Flachstrecke), Karten und Handarbeiten.

Am besten aber war, dass man sich mal nicht nur im Vorübergehen sah, sondern Zeit hatte, miteinander zu plaudern, Gedanken auszutauschen und vielleicht den Einen oder Anderen erst etwas mehr kennen zu lernen.
Einige Mitarbeiter der „wbg“ waren auch mit von der Partie und zu Gesprächen wie Fragen bereit. Eine gute Gelegenheit, manche Dinge in lockerer Form an- und durchsprechen zu können.
Unsere Hausgemeinschaft war auch gut vertreten und ein Bereich fröhlicher Leute.

Als kurz nach 18 Uhr das Fest beendet wurde, dauerte es nur kurze Zeit, bis alles weggeräumt war und der Innenhof wieder so aussah, als wäre gar nix gewesen. Das allein zeigt eine gute Arbeit derer, die zum Gelingen des Festes tatkräftig mit Hand angelegt hatten.
D a n k e !

Alles in allem ein wirklich guter wie wohl auch nützlicher Donnerstag-Nachmittag (14.07.2011).
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(*) „Gothardus“ = Schutzpatron der Stadt Gotha
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Ninette Pett aus Gotha | 19.07.2011 | 09:38  
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