Bruder Laurentius der alte Eremit vom Kloster Reinhardsbrunn

Der Thüringer Wald verbirgt viele Geheimnisse auch aus vergangener Zeit.
Wo befinden sich all die Einsiedlerbehausungen von Reinhardsbrunner Mönchen im Gebirge?
Manch Leser wird irritiert sein, ob es diese alternative Lebensart des Mönchstum hier wirklich
gegeben hat? Einsiedeleien haben existiert an abgeschiedenen, verborgenen Stellen, die schwer
zugänglich waren.
In der Klostergemeinschaft gab es Mönche, die durch Stille und Einsamkeit Gott näher kommen
wollten. Die erleuchtende Kraft des nicht abgelenkt werden und das besinnen auf das Wesentliche,
ließ sie hinaufgehen ins Gebirge auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes.
Erfüllt mit den spirituellen Erfahrungen kehrten sie in die Klostergemeinschaft nach einer längeren
Zeitspanne zurück. In der Gemeinschaft gaben sie diese Erfahrungen der heilenden Kraft der Stille
weiter und gaben neue Impulse des Zusammenlebens unter den Klosterbrüdern.
Der Leitspruch „Reden ist Silber und Schweigen ist Gold“, war so stark ausgeprägt, das es eine
eigene Zeichensprache gab. Kein unnötiges Wort sollte die Annäherung an Gott stören.
Die Klostergemeinschaft versorgte in Abständen diese Einsiedeleien mit Lebensmitteln und
Neuigkeiten aus der Welt.
Die Legende offenbart uns einen solchen Ort der Spiritualität, eine Einsiedelei in der Nähe der
Tanzbuche unweit vom fünfarmigen Wegweiser.
In der Legende wird vom Besuch von Klosterbrüdern bei einem Einsiedler berichtet.
Sie brachten neben all den Neuigkeiten aus dem Kloster Reinhardsbrunn, einen Korb mit Federvieh mit.
So saßen die beiden Klosterbrüder am Rand eines tief herabfallenden Abhangs und unterhielten
sich über Martin Luther.
Ob er wohl noch lebte, dieser ehemalige Augustiner, der sich anschickte die Kirche zu reformieren.
Der Disput zwischen den beiden Männern muss wohl sehr heftig gewesen sein.
Im Laufe des Gespräches stieß einer der Mönche gegen den Korb mit den Hühnern und er fiel
In den tiefen Abgrund hinunter.
„So wahr dieses Federvieh nicht lebend unten im Tal ankommt, so wahr ist Martin Luther nicht
Mehr unter den Lebenden“, so sprach einer der Mönche.
Ein Schweigen erfüllte den Raum und abwartend saßen sie auf der Felsklippe.
Wie verwundert waren sie doch beide, als ein lautes Gegacker aus dem Tal hinauf bis an ihr Ohr
drang. Dieser Ort wird bis auf den heutigen Tag Kickelhahnsprung genannt und beherbergte eine
Einsiedelei eines Reinhardsbrunner Mönches.
So offenbart uns die reiche Sagen und Legendenwelt Thüringens Orte mit Bedeutung aus der
Vergangenheit.
Wann haben sie das letzte Mal in diesem Thüringer Sagen und Legendenschatz gestöbert?
Es ist spannend zu schmökern und anschließend die Orte zu erwandern und zu erfahren.
Mit dieser Anregung, des geistigen und körperlichen Aktivwerdens wünscht der Verein Kirche und Tourismus eine gute Zeit des Entdeckens.
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