„Buttermodel und Butterfrau“ und beachtenswerte Balkons im Hintergrund

Oben auf der Skulptur die Butterfrau neben einem Baum . . .
Wieder bedurfte es erst eines Hinweises (BR Constanze Fuchs) um einerseits zu erfahren, dass eine dritte Skulptur am Gothaer Mohrenberg aufgestellt wurde, und andererseits diese selbst in Augenschein zu nehmen.

Nun haben wir drei der Skulpturen, die im Zusammenhang mit dem „13.Thüringentag“ 2011 in Gotha geschaffen wurden, am Mohrenberg stehen. Sie dort zu haben, lässt etwas die Leere der durch Abriss entstandenen Freiflächen beleben – aber dennoch scheinen sie mir dort etwas verloren zu stehen.

Nun ist also zu den „Vier Gothaer Köpfe“ und dem „Königsweg“ hinzugekommen „Buttermodel und Butterfrau“:
Diese Skulptur ist ein Dankeschön an die Anwohner und Geschäftsleute am Gothaer Buttermarkt - für das Ertragen der Feste auf diesem Platz.
Da auf dem Buttermarkt aber bereits der Thron steht und zwei Skulpturen dort zuviel des Guten sind, steht diese Skulptur gegenwärtig am Mohrenberg.

Sollte für den Thron ein anderer Stellplatz gefunden werden, kann diese Skulptur sicher auf den Buttermarkt wechseln.
Jetzt, wo ich die Butter-Skulptur gesehen habe, könnte ich mir auch vorstellen, dass sie bereits heute (aber dann nur nicht zentral) auf dem Buttermarkt Platz haben würde, ohne in eine Ecke gedrängt zu werden.
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Beim Fotografieren der „Butter-Säule“ zusammen mit dem „Königsweg“ fiel mir im Hintergrund ein Haus auf, bei dem nur in einer oberen Etage ein im Vergleich zum Haus riesig erscheinender Balkon meine Aufmerksamkeit auf sich zog. (Die Fotos werden das deutlich machen.)

Als ich noch einen Blick zum „Kreml“, der früheren SED-Kreisleitung, warf, der langgestreckt auf dem Foto den Hintergrund bildet, entdeckte ich schier das Gegenstück zum beschrieben riesigen Balkon.

In einer Reihe kleiner Häuser sah ich nur ein Dach, welches einem kleinen Dachgarten Platz ließ. Schier etwas versteckt und vielleicht gerade deshalb so auffallend.

Als ich mich weiter umschaute, sah ich freilich, was nun gar nicht zu neu, Kunst, schöner Anblick passt – eine Plakatwerbefläche, die dem schlechten Eindruck ihres Umfeldes entspricht. Kann mir nicht vorstellen, dass dies als Kulturschock in die Freiflächengestaltung einbezogen sein soll!
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Constanze Fuchs aus Gotha | 15.09.2012 | 18:53  
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