Das „Neue Theater“ nacherlebbar – Bereicherung Gothas Museumsbildes

Es begrüßt "FÖBI" auf dem T-Shirt des Modellbauers des Stadttheaters früherer Zeiten, Frank Armstroff
Gotha: ehem. Stadttheater Gothas | Nach dem ersten Abstecher in das „Technik- und Geschichtsmuseum“ Gothas zu den dortigen Mühlen darf das Modell vom „Neuen Theater“ nicht vergessen oder gar übersehen werden!

[ Zu der Sache mit den Gothaer Theatern hier nur soviel, dass sich im Schloss Friedenstein das Ekhof-Theater (ältestes Barocktheater mit original bespielbarer Bühnentechnik) befindet und 1837-1840 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel ein klassizistisches Stadttheater erbaut wurde – „Neues Theater“. Dieses brannte jedoch Ende des II. Weltkrieges ab und stand als Ruine noch bis 1958.
Dann wurde an gleicher Stelle ein Hochhaus gebaut („Wermutsäule“ wegen der gleichlautenden Werbung auf dem Hochhausdach. 1998 wurde dieses abgerissen. Auf diesem Platz des früheren „Neuen Theater“ steht heute ein Kaufhauskomplex. ]


Wie schon die Modelle Gothaer Mühlen, wurde das Stadttheater („Neues Theater“) mit den Jugendlichen von FÖBI (siehe Fotos) ein Modell dieses Theaters erstellt. Es sieht einladend aus, als würde drinnen eine Vorstellung laufen und es draußen schon Abend werden. Das Umfeld ist ebenfalls hübsch zurechtgemacht, so dass das Gebäude nicht verloren im Gelände steht.
Verglichen mit einem Foto des Theaters (Wikipedia) fehlte beim näheren Hingucken das Halbrund der einen Schmalseite auf meinen Fotos. Doch bei den Mühlenfotos gibt es eines, wo im Hintergrund zu sehen ist, dass auch dieses Detail nachgebaut wurde.

Über dem Theatermodell ist ein Spiegel angebracht. Wofür? Doch schnell war diese Frage geklärt. Der leitende „Erbauer“ (FÖBI-Mitarbeiter Frank Armstroff) hob das Dach ab, danach klappte er auch noch die Decke des Saales auf, so dass ich in den Theatersaal schauen und die vielen Sitzplätze sowie die Orchesterplätze fotografieren konnte. Mein Staunen quittierte er mit einem wohlwollenden Schmunzeln – spürte meine Anerkennung.
Abschließend machte ich noch ein paar „Umgebungsfotos“ und bannte die Litfaßsäule sowie das angedeutete Arnoldi-Denkmal auf den Chip.

Doch Mühlen und Theater sind noch lange nicht alles, was zu sehen und zu bestaunen war – doch davon später mehr.

Ein weiterer Beitrag ist:
Modelle zeigen liebevoll Heimatverbundenheit – Bereicherung Gothas Museumsbildes

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Wer das Museum besuchen möchte, schaue bitte HIER nach, wo zu erfahren ist, wo es liegt und wie man es besuchen kann.
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