Die Gründungsgeschichte von Kloster Reinhardsbrunn einmal anders – Gedanken über ein keltisches Heiligtum

  Eine erdachte Geschichte – aber was wäre wenn?
Vor kurzen rief der Wanderleiter Lothar Greif aus Winterstein einen in Ausbildung zum Wanderleiter befindlichen jungen Mann an. Mathias Diener aus Friedrichroda sollte ihn unbedingt besuchen. Am Telefon teilte er ihm mit, er hätte eine sensationelle Entdeckung gemacht. Mit Neugierde und großer Erwartung fuhr Mathias zu Lothar Greif. Lothar ist ein sehr herzlicher und engagierter Mensch und hat vom aussehen Ähnlichkeit mit dem Benediktinermönch Anselm Grün aus Münsterschwarzach. Als sich beide gemütlich im Wohnzimmer von Lothar Greif hingesetzt hatten, lächelte Lothar Mathias spitzbübisch an. Dann holte er sämtliche Unterlagen über seine Forschungsarbeit von Reinhardsbrunn. „Was hältst Du von der Gründungslegende von Reinhardsbrunn mit den Feuerflämmchen, die der Töpfer Reinhard Ludwig dem Springer gezeigt hat?“ fragte Lothar Mathias Diener. „ Es muss wohl ein eindrucksvolles Leuchtzeichen aus der Erde gewesen sein“ erwiderte Mathias. Viel sagend sah Lothar Mathias an. „ Aus der Erde? Meinst du Ludwig hätten ein paar Sumpflichter beeindruckt? Ludwig ein Haudegen der mit allen Wassern gewaschen war, lässt sich doch nicht von ein paar Sumpflichtern von einen Wunder überzeugen . Nein, Mathias - es war ein Feuer vom Himmel, was Ludwig gesehen hat.“ „Ein Feuer vom Himmel“ sprach Mathias leise nach, ein himmlisches Licht also.“ Genau das hat Ludwig der Springer gesehen.“ Führte Lothar seine Überlegungen weiter. Er holte ein Blatt Papier aus einer Schublade des Tisches und schrieb den Namen von Reinhardsbrunn darauf. Dann schrieb er den altdeutschen Namen von Reinhardsbrunn darunter der „Reynhartsbruno“ lautete. Als die Namen untereinander standen, teilte er das Wort Reynhartsbruno in drei Silben. Triumphierend sah er Mathias an. „Im Namen steckt das, was Ludwig der Springer gesehen hat“ Mathias wurde ganz heiß vor Aufregung. „Schau Mathias – Reyn steht für Regen und Hart steht für Berg, Anhöhe. Schließlich bruno bedeutet brennen. Mathias Ludwig der Springer sah einen Feuerregen am Berg keine Erdlichter. Die niedliche Sage vom Töpfer Reinhard hat man als Schleier der Verhüllung der tatsächlichen Geschichte genutzt. Mathias bei unseren zahlreichen Wanderungen zeigte ich dir die Anhöhe mit den uralten keltischen Heiligtum der Zwölf Apostel. Dieser uralte Baumkreis bestehend aus 12 in einem Kreis angeordnete Bäume diente seit ungeahnten Zeiten für Himmelsbeobachtungen. Die Kelten suchten sich diesen herausgehobenen Ort aus, weil man zu einer bestimmten Zeit ein ganz besonderes Himmelsereignis ganz besonders gut beobachten kann. Es scheint dann der Himmel zu brennen und berührt mit seinen Funken die Erde. Es sieht dann aus Lothar holte in diesem Moment tief Luft – wie ein Feuerregen. Genau das hat Ludwig der Springer gesehen und keine niedlichen Sumpflichter. Ludwig war in großer seelischer Not als er durch das Tal von Reinhardsbrunn ritt. Er hatte einen Mord zu verantworten und sollte dafür ein Sühneopfer bringen. Als er dieses Himmelsereignis sah, war er wie überwältigt von dem Naturschauspiel. In seiner tiefen Gläubigkeit erkannte er eine Marienerscheinung. Die Gottesmutter erschien ganz persönlich, um ihn wieder auf die richtige Bahn zu führen. So hat er dieses Himmelsschauspiel interpretiert und er holt sich die strengsten Vertreter der Regel Benedikt aus Hirsau aus dem Schwarzwald. Folgerichtig wurde die Klosterkirche nach der Fertigstellung der Gottesmutter Maria und dem Evangelisten Johannes geweiht. Das Einweihungsdatum entspricht dem 15. August - dem Tag Maria Himmelfahrt. Mathias war beeindruckt von den Ausführungen seines Mentors. Es schien zwar alles sehr hypothetisch aber sehr schlüssig. Lothar hatte aber noch etwas drauf zu setzen auf die Geschichte. Mathias es gibt einen eingeweihten Personenkreis die Bruderschaft von Reinhardsbrunn. Seit Jahrhunderten sind sie die Hüter des heiligen Ortes. Gegründet weit vor unserer Zeit als die Kelten hier noch waren. Damals bestimmten die Druiden wer würdig war diesen Ort zu schützen. In der Klosterzeit befanden sie sich auch als Mönche im Kloster Reinhardsbrunn. Selbst der Papst in Rom wusste um die Bedeutung dieses Ortes und stellte ihn unter seinen Schutz. In der Zeit der Reformation gingen die „Eingeweihten „ in den Untergrund und seit diesem Zeitpunkt wirken sie im Verborgenen.“ Lothar war fertig mit seinen Ausführungen. Ja mein Junge das ist das Geheimnis von Reinhardsbrunn.
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