Die Wahl fiel diesmal auf: Friedrichroda

Straßen-Gaslaterne // Gewerbeschid // empfehlenswertes "Café Busch"
 
DER Hefekloß
Am gestrigen Samstag (16.07.) hatten wir uns vorgenommen, mal wieder in einer der um Gotha liegenden Ortschaften zu Mittag zu essen und dann noch ein wenig in die Geschäfte zu schauen.
Da wir eigentlich (fast) alle guten Gaststätten – was ist eine gute Gaststätte? – kennen, war es eine reine Ortswahl. Die fiel auf Friedrichroda. Beinahe schon das Ortsschild erreicht, meinte Heide, „oder doch mal wieder Finsterbergen?“. Nein, jetzt sind wir einmal gleich da, ist Finsterbergen das nächste Mal dran!

Da wir von Ernstroda in Friedrichroda einfuhren, gibt es da eine Gaststätte (heißt wohl „Thüringer Hof“ oder so ähnlich) deren Speisenangebot immer recht ansprechend ist. Doch wieder waren weder Gäste noch Autos drumherum zu sehen. Also weiter zum Parkplatz des Zentrums.

Von da aus standen wir nun vor der Wahl: Entweder im Brauhaus „Bärlauch-Bratwurst“(!) oder gleich in der Hauptstraße wieder mal einen großen Hefekloß(!) – hm, was nun?
Wir entschieden uns für Hefekloß und fanden neben dieser (wie immer) guten Wahl die Passanten köstlich, die zwar (aus welchem Grund auch immer) vorüber gingen aber denen doch allen das Wasser im Munde zusammen lief, als sie uns im lukullischen Hochgenuss sitzen sahen. (Was, Sie machen sich nix aus Hefeklößen? Ha, da haben Sie dort noch nicht gegessen!)

Vorgetäuscht „einfach nur so“ gingen wir danach die Geschäftsstraße hinauf. Als Heide im „Café Busch“ – einem alten Traditionscafé schon zu DDR-Zeiten – verschwand und kurz darauf schon wieder heraus kam, strahlte sie. „Eigentlich haben sie noch nicht auf, wollte mir die Verkäuferin dennoch die Kuchen schon vorholen. Aber da ich nur „kalten Hund“ wollte, kamen wir sofort ins Geschäft.“ Wenngleich ich völlig satt war, tropfte mir nun dennoch bereits der Zahn bei dem Gedanken an das Kaffeetrinken – später, zuhause, beim Ansehen des Spiels der Frauen-Fußball-WM um den dritten Platz (Schweden gewann gegen Frankreich 2:1).

Da es schon stark auf 14 Uhr ging, stellten wir fest, dass die Geschäfte fast alle zu machten – waren wir wohl kurz vorm Hochklappen der Bürgersteige.
Heide wollte noch „schnell“ in die Drogerie. Währenddessen schlenderte ich die Straße schon betont langsam (!) wieder hinunter.

„Schuhhaus Schippers“! Also da muss man einfach mal drin gewesen sein und die Geschäftsgestaltung bewundern sowie sich wahnsinnig fachmännig beraten und bedienen lassen. Ein Blick nach oben zeigte mir, dass dieses Haus insgesamt gut in Schuss ist. Und es war geöffnet!

Auf der anderen Straßenseite fiel mir erst auf den zweiten Blick der originelle Namenszug des Optikers Pfeifer auf.

Letztlich hatte ich (bei dem Kurzeinkauf Heides) noch genügend Zeit, um mir die Wettersäule – gleich neben der Sparkasse – genau anzuschauen.

Schließlich kam Heide schon, fuhren wir über Reinhardsbrunn heim. Die Hoffnung, dabei vielleicht im Fischladen nahe dem Schloss für abends noch ein paar Fischbrötchen kaufen zu können, erfüllte sich leider nicht.

Ein Schmunzelnder Blick zum unermüdlichen Bratwurstbrater an der Ecke, wo früher mal das „Parkhotel“ gestanden hatte und wir dessen letztes Tanzpaar waren, - dann ging es auch schon an den Reinhardsbrunner Teichen vorbei nach Schnepfental – und bald darauf waren wir daheim.
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5 Kommentare
Jana Scheiding aus Arnstadt | 17.07.2011 | 20:52  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 17.07.2011 | 21:41  
Jana Scheiding aus Arnstadt | 18.07.2011 | 11:30  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 18.07.2011 | 13:02  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 18.07.2011 | 13:02  
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