Dr. Martin Luther + Friedrich Myconius + Augustinerkloster + Gotha (Teil 1)

 
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Gotha: Augustinerkirche | Ein in sich abgeschlossen wirkender Teil der Gothaer Altstadt wird, ausgehend vom Myconiusplatz, eingeschlossen von der Jüdenstraße, der Klosterstraße, dem Klosterplatz und der Augustinerstraße. Vom Hauptmarkt die Jüdenstraße hinunter liegt dieser Bereich an der nächsten Straßenecke linkerhand. In ihm befinden sich das Augustinerkloster mit Café, Herberge und Kreuzgang, die Augustinerkirche und die Myconiusschule.

Über die Fotos gehen wir einmal um dieses Viertel herum. Von Waltershausen (mit der Thüringer Waldbahn) kommend steigen wir am Myconiusplatz aus. Der Platz selbst zeigt uns links die sanierte Myconiusschule, den Brunnen und rechts die Augustinerkirche, in der Friedrich Myconius seine erste Predigt in Gotha hielt. An der Straßenbahnhaltestelle sehen wir den Wegweiser, der auf viele Sehenswürdigkeiten in Richtung Stadt weist und mit einer Tafel den Anblick Gothas um 1690 zeigt.

Folgen wir der gewiesenen Richtung, sehen wir an der Nordseite der Myconiusschule einen wunderschönen Anbau, an dessen Kinder zeigenden Stuckarbeiten oberhalb des Tores man sich erfreuen kann. Im Weitergehen ein Blick zurück über das Tor der Herberge des Augustinerklosters auf den Schulanbau macht dessen gelungene Restaurierung deutlich.
An der Ecke Jüdenstraße-Klosterstraße fällt links die Sonnenuhr der Kinder und Judenbibliothek auf. Und dann das beeindruckende rotbraune Eckhaus mit dem Erkerturm über dem Friseur! Ganz oben lese ich „Fleiss“, was ich so noch nirgends sah.
Aber ins Auge fällt der Mittelteil, in dem man links und rechts einen Männerkopf sieht. Näher hingesehen sind das Friedrich Myconius und Dr. Martin Luther. Letzterer war mehrfach in Gotha und spann mit Myconius einen guten Faden.
[Dass Luther (sehr erkrankt) in Gotha beerdigt werden wollte, sei nur am Rand erwähnt. Dank seiner Gesundung kam es nicht dazu.]

Doch wieder zurück zum angegebenen Stadtviertel. Die wunderschöne Fassade des Augustinerklosters mit Café und Herberge ist noch fast niegelnagelneu. Daran anschließend ein Eingang mit den Worten „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“. Nun rückt die Augustinerkirche voll ins Bild. Ein schöner Klosterplatz – umrahmt von Kirche, Haus mit Räumen der Kirchgemeinde und Augustiner- sowie Klosterstraße.
Ein Schild erinnert an Myconius erste Predigt in Gotha. Eine weitere Tafel listet die wichtigsten Daten zur Kirche auf.
Schon kommen wir zum Myconiusplatz zurück und haben den Rundgang beendet.

Dort, von wo aus das letzte Foto gemacht wurde, liegt unter der Straße das älteste Stadttor Thüringens. Man fand es bei Straßenarbeiten, legte es frei, erfuhr dadurch viel über Gothas mittelalterliche Vergangenheit und war freilich glücklich über diesen Fund. (Dazu später ein Beitrag.)
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Im „Teil 2" werfen wir einen Blick ins Café, das Kloster und die Kirche.

Im „Teil 3" schauen wir gemeinsam auf die Myconiusschule und werden die vier Kunstschätze in deren Aula gezeigt, von denen die „normalen Besucher/Bürger“ Gothas oft gar nichts wissen.
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