Ein neues Mathetalent an der Arnoldischule!

Tim Martin Gerlach, Schüler der Klasse 6/3, erreichte den 3. Preis bei der Landesmathematik-olympiade vom 24. – 25.2.2012 in Erfurt. Mit ihm sprach Mathelehrerin Anke Marsteller:

Tim, du hast bei der Mathematik-Kreisolympiade den 2. Platz belegt. Damit war nicht sicher, ob du die Qualifikation für die Landes-Mathematikolympiade geschafft hast. Was dachtest du, als du die Einladung zur Thüringer Landes-Mathematikolympiade erhieltst?
O.k., da muss ich ja auch ziemlich viele Punkte gehabt haben und natürlich habe ich mich auch gefreut, dass ich weiter gekommen bin.
Worin siehst du den Unterschied zwischen den Olympiade-Aufgaben und „normalen“ Mathematikaufgaben aus dem Schulunterricht; was reizt dich an diesen besonders?
Diese Aufgaben sind spannender, man muss mehr nachdenken und hat nicht ein simples Matheprinzip, was man anwenden kann. Man muss über den Lösungsweg viel mehr nachdenken und manchmal ganz neue Sachen, wie z. B. Formeln, erfinden, die man dann anwenden kann.
Es macht mir Spaß über solche Probleme nachzudenken und Dinge herauszufinden.
Die Mathematik-Landesolympiade in Erfurt währte zwei Tage, das ist eine lange Zeit. Wie empfandest du die diesjährigen Klausuraufgaben und das gesamte Programm?
Die Aufgaben waren sehr interessant, von ganz verschiedenen Typen und gut beschrieben. Ich musste mehrmals lesen, um zu verstehen, worum es überhaupt geht und brauchte dann auch noch viel Zeit, um die ganzen Lösungsschritte aufzuschreiben – also eine echte Herausforderung.
Das Programm war ziemlich voll, zeitlich eng, wir hatten nur kleine Pausen; aber es hat auch viel Spaß gemacht. Wir haben eine Menge geschafft in den zwei Tagen und waren auch im Kino.
Kannst du bitte kurz beschreiben, wie du dich auf diese Olympiade vorbereitet hast?
Mit meiner Tante, die selbst auch schon als Schülerin an der Mathematikolympiade teilgenommen hatte, habe ich Aufgaben aus dem Internet geübt. Zudem besitze ich Knobelbücher, mit denen ich auch im Mathematikunterricht arbeiten darf, wenn meine Mitschüler noch nicht so weit sind und ich keine Sonderaufgabe habe. Ich besitze auch noch ein Fachbuch zu Hause, in dem ich für mich selbst studiere.
Hat die Liebe zur Mathematik und zum Problemlösen also eine Tradition in deiner Familie?
Ja, das kann man so sagen. Von meiner Verwandtschaft waren die meisten gut in Mathe und drei waren bzw. sind sogar Mathematiklehrer.
Jetzt noch eine letzte Frage – welches ist dein nächstes Ziel, Tim?
Ich möchte mich bei der Landesmathematikolympiade für die Bundesolympiade qualifizieren.
Das wird in zwei Jahren möglich, alle Arnoldianer drücken fest die Daumen.
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 03.03.2012 | 15:04  
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