Einzigartiger “Triumphbogen Gothaer Münzen” gefeiert am 13.Oktober 2012

Katalog zur Ausstellung "Gothas Gold"
 
(Nächstes Bild die dazugehörige Beschreibung)
Gotha: Schloss Friedenstein | (mit Video)
Die Eröffnung der Ausstellung auf Schloss Friedenstein „Gothas Gold“ am gestrigen Samstag war wie ein Paukenschlag. Immerhin wurde vor 300 Jahren von Herzog Friedrich II. das berühmte Arnstädter Münzkabinett des Grafen Anton Günter von Schwarzburg-Arnstadt mit fast 19.000 Objekten erworben.
Als Reparationsleistung an die Sowjetunion sowie durch die sichernde Mitnahme der Amerikaner bei Kriegsende wurde die Gothaer Münzsammlung auseinandergebracht. Nun ist sie wieder zusammengeführt. Entscheidend war in jüngster Vergangenheit der Rückkauf von 16.000 Münzen.

Heute umfasstdie Gothaer Münzsammlung annähernd 150.000 Münzen, Medaillen und numismatische Objekte und damit europäisches Niveau.

Im Festsaal des Schlosses fand die Eröffnungsfeier statt. Durch Harfenklänge umrahmt begrüßte der Dr. Martin Eberle (Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha) alle Gekommenen und betonte nachdrücklich die Bedeutung der Zusammenführung der Münzen des Gothaer Kabinetts, wodurch Gotha zu einem der führenden / bedeutenden Münzzentren wurde. Alle erschienenen Gäste und am Gelingen der entstandenen Ausstellung Beteiligten erhielten von Herzen seinen größten Dank und hohe Anerkennung ihres persönlichen Anteils.

Die Bedeutung des nunmehrigen Münzschatzes auf Schloss Friedenstein wurde auch von der Vertreterin des kurzfristig abgesagten Thüringer Ministers Christoph Matschie unterstrichen und hervorgehoben, dass sich das Land stets dessen bewusst und aktiv an der Verwirklichung der Zusammenführung Gothaer Münzen interessiert gewesen sei.

Seitens der Kulturstiftung der Länder äußerte sich entsprechend deren stellvertretender Generalsekretär Dr. Martin Hoernes.

Bevor Dr. Eberle noch einführende Hinweise für den Besuch des Münzkabinetts gab, unterstrich auch Seine Hoheit Erbprinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha die Münzzusammenführung für die Bedeutung des Gothaer Münzkabinetts.

Mit dem Eintritt in die Münzausstellung „Gothas Gold“ bekam jeder Gast symbolisch eine (Schokoladen)Goldmünze, den "Gnadenpfennig". Dann strömten alle erst einmal zu der überdimensionalen Vitrine, die ein Tor / einen Bogen darstellt, in dem lauter Münzen und Medaillen schier leicht schwebend in allen Höhen hängen und dem Besucher das Gefühl eines Goldregens vermitteln. Imposant und eine Attraktion für sich!

Zahlreiche Exponate waren um diesen „Triumphbogen Gothaer Münzen“ zu sehen und zu bewundern. Überall viel Gold- aber auch Silbermünzen sowie Medaillen und andere Ausstellungsstücke.
[ Weshalb es ein "Triumpfbogen ist? Weil er ein Symbol darstellt für den Triumpf über die jahrzehntelange Teilung dieses Gothaer Münzschatzes. Ein Sieg über etliche Unwegbarkeiten auf diesem Weg. Bestätigung eines unbeirrt angestrebten Zieles. ]

Selbst der Katalog über diese Ausstellung ist gleichsam ein kleines Kunstwerk.

Nach der Eröffnung am gestrigen Samstag wird die Ausstellung ab heute gewiss regen Zulauf erfahren. Die Schönheit wie auch Besonderheit der Ausstellungsstücke sowie der attraktive „Triumphbogen Gothaer Münzen“ sorgen sicher dafür.
Man muss dies einfach gesehen haben!

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