Erinnerung an "Alten Gottesacker" und St.-Katharinenkirche: Enthüllung einer Gedenktafel

Andächtige Spannung
Das schon seit knapp zwei Jahrzehnten laufende Projekt der Beschilderung historischer Gebäude in Gotha geht auf eine Initiative des Vereins für Stadtgeschichte und Altstadterhaltung zurück. Bislang konnten bereits mehr als 60 Tafeln an historischen Gebäuden oder in Erinnerung an verdienstvolle Persönlichkeiten angebracht werden.

Dank einer Initiative des Gothaer Autors Andreas M. Cramer konnte nun – in enger Zusammenarbeit mit unserem Verein sowie dem Förderverein der Arnoldischule – eine weitere Tafel angefertigt werden. Anlässlich des Tages des Friedhofs, der bundesweit unter dem Motto „Kein Ort wie jeder andere“ begangen wurde, erfolgte am Freitag, 14. September 2012, auf dem Schulhof der Arnoldischule in der Eisenacher Straße 5 die Enthüllung der Tafel, die an der Turnhalle an die St.-Katharinenkirche erinnern soll, welche hier bis 1874 stand. Außerdem wird damit namentlich an 18 verdienstvolle Persönlichkeiten erinnert, die einst auf dem „Alten Gottesacker“ ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Darunter sind so verdienstvolle Persönlichkeiten wie Friedrich Myconius, Andreas Reyher, Andreas Rudolphi (Baumeister von Schloss Friedenstein) oder die Komponisten Gottfried Heinrich Stölzel und Andreas Romberg. "Hier liegt viel Gothaische Geschichte begraben", sagte Schulleiter Clemens Festag zur Einweihung und regte an, sich doch im Geschichtsunterricht und in Seminarfacharbeiten verstärkt mit der Geschichte zu befassen, die quasi vor der Schultüre liegt. Die Arnoldianer Andreas M. Cramer und Matthias Wenzel, Vorsitzender des Vereins für Stadtgeschichte und Altstadterhaltung, beschrieben anschaulich die Geschichte, das Aussehen und die Größe des alten Friedhofs 1. Stefan Kukulenz, der Vorsitzende des Fördervereins der Arnoldischule, verwies mit Blick auf das Areal der Arnoldischule auf das Vergehen und Entstehen im Leben und in der Geschichte.
Die Schülerinnen und Schüler der Arnoldischule sowie interessierte Gothaer stellten noch Fragen zur Anzahl der Bestattungen und zum Verbleib der Gebeine und des Grabsteins von Friedrich Myconius.
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