Es war ein guter Versuch - mehr nicht. Aber musikalisch einfach prima!

  Gotha: club 55plusminus | (mit Videos)
„Gotha (nach)erlebt!“ war am gestrigen Donnerstag ein Wiederaufleben einiger der Veranstaltungen Gothas in den letzten drei Monaten über Videos, Bilder und Erlebnisberichte.
Die Idee war gewiss nicht schlecht. Auch hat es den wenigen Zuhörern sehr gefallen.

Vor allem den Schülern der Gothaer Kreismusikschule „Louis Spohr“ gilt ein großes Dankeschön für ihr Kommen, ihr Engagement und ihre musikalischen Leistungen!
Das ist besonders hervorzuheben, weil ja kaum mehr Gäste als Musiker da waren.

Wo liegen die Ursachen für die geringe Resonanz, für die wenigen Gäste?
1) Da gibt es ein Heft für den Monat, in dem alle Veranstaltungen der Seniorenklubs vermerkt sind – dort stand statt der Veranstaltung mein PC-Kurs.
2) Zwar waren Aushänge angebracht und von zahlreichen Menschen gesehen worden, wenn jene nicht einfach an Aushängen schlicht vorübergingen. Es wurde nicht ausreichend wahrgenommen.
3) Nun ist ein Veranstaltungsrückblick gerade gedacht für Gehbehinderte und andere, die es körperlich nicht mehr schaffen, an den vielfältigen Veranstaltungen der Stadt teilzunehmen. Einige hatte ich angesprochen und auf die Veranstaltung hingewiesen. Aber das Interesse wurde offensichtlich nicht geweckt.
4) In den Tageszeitungen (TA und TLZ) sowie Mittwoch im AA war die Veranstaltung angekündigt. Abgesehen davon, dass dies nicht jeder Leser fand/las, ist die geringe Resonanz sicher auch darauf zurückzuführen, dass Gotha täglich viel bietet und man sich ja nicht zerteilen kann.

Da ich einige Gothaer des Westviertels der Stadt kenne, die kaum Veranstaltungen besuchen aber davon reden, dass nix los sei, diese also einen Veranstaltungsrückblick wie auch -überblick fast vor der Haustür geboten bekamen, war es halt so, wie ich es erlebte: eine enttäuschende Beteiligung.

Gut, es muss ja nicht alles ein Renner sein und besucht werden. Auch ist meine Veranstaltung nicht das Alleinseligmachende. Eben einfach schade gewesen.
Dennoch werde ich versuchen, dreimal im Jahr einen derartigen Rückblick anzubieten.
(Bei meinem „Musikalischen LiteraturCAFÉ“ hatte ich im ersten der mittlerweile über sieben Jahre einmal nur eine Besucherin.)

Hier ein irgendwie zeitloses Werbevideo für Gotha und unserer Orangerie:



Unbedingt zu erwähnen sind die musikalischen Leckerbissen der Schüler der Kreismusikschule „Louis Spohr“. Erfreut stellte ich fest, dass darunter auch das Klarinettentrio (+Lehrerin) war, welches ich schon bei der Einweihung des Fahrstuhls im Schloss erleben durfte. Auch die beiden Klavierspieler überzeugten und hatten begeisterte Zuhörer.
(Dass sie so wenige Zuhörer hatten, war freilich auch nicht so prickelnd. Bleibt die Hoffnung, sie doch ein weiteres Mal gewinnen zu können.)


Hier ein kleiner Einblick in die gebotenen Leistungen:



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Die Bilderfolge zeigt den Ablauf der Veranstaltung. Fotos und Videos sind angegeben. Alles aus mA-Beiträgen. Wann Musik zu hören war, ist deutlich gemacht:
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2 Kommentare
3.050
Antje Hellmann aus Jena | 14.10.2012 | 12:31  
13.458
Uwe Zerbst aus Gotha | 14.10.2012 | 18:37  
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