Es wird der Hammer werden

Wann? 24.03.2012 19:00 Uhr

Wo? Margarethenkirche, Neumarkt, 99867 Gotha DE
Startenor Björn Casapietra (Foto: Foto: IMAGO)
Gotha: Margarethenkirche | Startenor Björn Casapietra gibt konzert in der Gothaer Margarethenkirche:

GOTHA. Seine Stimme ist sein Markenzeichen, seine Musik sein Aushängeschild und seine Lebensfreude ist seine Visitenkarte. Am 24. März, um 19 Uhr, kommt Startenor Björn Casapietra zu einem Konzert nach Gotha. In der Margarethenkirche können sich seine Fans auf einen bunten Mix seiner schönsten Melodien freuen. Gemeinsam mit der Schweizer Konzertpianistin Sibylle Briner wird Casapietra unter dem Titel "Romantic Love Songs - Lieder ewiger Liebe" einen kurzweiligen Abend gestalten. Vorab stand er dem Allgemeinen Anzeiger Rede und Antwort.


Was erwartet die Besucher in Ihrem Konzert?


"Ich bin in der Form meines Lebens. Ich singe freier, leidenschaftlicher und besser als jemals zuvor. Ich liebe es, die Stimmung bei meinen Konzerten Lied für Lied nach oben zu schrauben. Ich verspreche Konzerte, die keiner mehr vergisst. Und das sage ich nicht, um anzugeben oder zu prahlen. Ich bin einfach stolz darauf, dass wir seit drei Jahren nicht ein Konzert gegeben haben, das ohne Standing Ovations und mehreren Zugaben endete. In letzter Zeit haben wir die Stimmung von Rockkonzerten bei einem Klassikkonzert, und das ist einfach toll. Ich liebe es, den Menschen durch Gesang und meine Musik das Gefühl geben zu dürfen, ihre Sorgen und Nöte ein paar Stunden lang vergessen zu können. Das ist eigentlich die Aufgabe des Sängers und der Musik. Wir sollten versuchen, diese Welt ein bisschen besser zu machen."


Woher nehmen Sie Ihre positive Lebenseinstellung, Ihre Motivation?


"Ich liebe, was ich mache. Und wenn jemand seinen Beruf liebt, so wie ich, dann wird er darin auch immer gut sein. Außerdem ist es das Publikum, dass mich immer wieder antreibt noch besser zu werden. Wir haben in den letzten Jahren kein Konzert beendet, ohne dass das Publikum danach drei bis viermal aufgestanden ist um Standing Ovations zu spenden. Ich habe allen Grund dankbar zu sein und eine positive Lebenseinstellung zu haben."


Welchen Genre bevorzugen Sie, wo fühlen Sie sich am Wohlsten?


"Das Konzert besteht aus drei verschiedenen Strängen. Erstens: Die schönsten melancholischen und romantischen Lieder aus meinem letzten Album "Celtic Prayer". Das sind berühmte schottische oder irische Volkslieder. Oder das "Hallelujah" von Leonard Cohen. Lieder, die einfach traumhaft sind. Dann haben sich meine Pianistin Sibylle Briner und ich uns etwas Neues ausgedacht. Sie hat eine sehr rauchige Stimme, überhaupt nicht klassisch, eher die Richtung Norah Jones, Katie Melua. Und damit passt sie perfekt zu meiner sehr klassischen Stimme. Wir werden ein paar Duette singen, bei denen kein Auge trocken bleibt. Diese Mischung kommt wahnsinnig gut an bei unserem Publikum. Abgesehen davon weiß ich, was das Publikum von einem klassischen Tenor erwartet. Ich werde natürlich auf die Top Ten der Klassik-Hits singen. Von "Granada" bis "O Sole Mio" wird alles dabei sein. Sie sind Sänger, Moderator und Schauspieler. Was möchten Sie noch tun?


"Ich bin dort angekommen wo ich hingehöre... es war ein langer und verworrener Weg. aber ich bin zu 100 Prozent Sänger und will nichts anderes machen in meinem Leben. Wenn ich es schaffe das Publikum für ein paar Stunden glücklich zu machen, dann ist das der schönste Beruf den man sich nur denken kann."


Mit welcher Frage nerven Sie Journalisten am meisten?


"Mit der Frage was ich neben dem Singen und der Schauspielerei noch tun will (lacht). Nein Spaß beiseite. Ich finde ihren Beruf sehr spannend. Ich beobachte genau was die Medien tun (und was sie nicht tun) in unserem Land. Ihr habt eine ganz schöne Macht, und ich denke seit der Causa Wulff sind sich einige auch klar darüber geworden.


Was freut Sie im Leben und was ärgert Sie? "In erster Linie ärgert mich in unserem Land nur über eins: Dass die NPD noch immer nicht verboten ist und immer noch ihre menschenverachtenden Plakate finanziert durch Steuergeldern herstellen darf. Was mich freut ist, dass wir Abend für Abend ein offenes und lockeres Publikum haben. Wir sind nicht das typische Klassikkonzert. Wir machen Spaß, wir nehmen uns selbst nicht zu ernst. Wir sind nicht langweilig! Ich werde auch über die Lieder und andere Dinge erzählen. Ich versuche das Ganze aufzulockern. Es ist mir ganz wichtig, dass auch die Menschen zu meinen Konzerten kommen, die `...mit Tenor, Klassik etc. nichts anfangen können´. Genau diesen Menschen verspreche ich, dass sie danach begeistert sein werden. Es gibt viele Menschen, die sich vor David Garrett auch niemals eine Violinen-CD gekauft hätten. So verhält es sich auch bei uns. Noch einmal: Ich verspreche ein Konzert, das keiner mehr vergessen wird. Es wird der Hammer werden. Versprochen!"
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