Europatag mit Jean Monnet

Französische und Deutsche Schüler
„EU- wir sind eine Familie“ war am 30.05.2013 das Motto an der Arnoldischule.
Anlass dafür waren die 50- Jahrfeiern zur Unterzeichnung der Elysée- Verträge und des Deutsch- Französischen Jugendwerks.
In die Aula eingeladen waren deutsch- französische Austauschschüler und die Schüler der fünften Klassen. Die“ Ode an die Freude“ (Europahymne) wurde in englischer, polnischer, spanischer und deutscher Sprache gesungen. Im Geografie-, sowie Polnisch- und Spanischunterricht hatten sich die Arnoldianer vorbereitet, Collagen angefertigt und über Besonderheiten von Polen, Spanien, Frankreich und anderen EU Ländern gesprochen. Die Schüler hatten Gelegenheit, an einem Quiz teilzunehmen und am „ EU Büffet“ Spezialitäten anderer Länder zu probieren.
Das konkrete Datum für diese Feierstunde hatte sich angeboten, weil am Vorabend 21 Schüler unserer französischen Partnerschule aus der Picardie mit ihrer Deutschlehrerin Madame Bourneau und ihrer Englischlehrerin Madame Bourdais zum einwöchigen Schüleraustausch angereist waren, um für eine Woche den Schul- und Familienalltag mit ihren deutschen Partnern zu teilen.
Genau das ist lebendiges Europa! Bei gemeinsamen Unternehmungen stellt man schnell fest, dass es viel mehr Gemeinsames als Trennendes gibt. Verständnis für kulturelle Besonderheiten ergibt sich schnell bei Aufnahme in eine Gastfamilie. Dies hilft, Vorurteilen zu begegnen, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und auch sich selbst einmal auf die Probe zu stellen. Es bleibt ja in der Familie…Apropos- zum Opa von Europa, Jean Monnet, der zwar nicht adlig, aber ein welterfahrener Franzose aus dem Cognacgeschäft war, gibt es im Lichthof der dritten Etage eine Wanderausstellung des Institut Français. Jean Monnet hatte nach dem zweiten Weltkrieg als einer der Ersten die Vision, dass sich die Länder in Europa zusammentun müssen, um die Zukunft wirtschaftlich, kulturell und politisch voranzubringen. Wir arbeiten daran…
Die Ausstellung kann noch bis zum 13. Juni 2013 besichtigt werden.
Petra Mänz, Arnoldischule Gotha
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