Filmabend: „Leise gegen den Strom“ in der Arnoldischule

Am Donnerstag, dem 13. Februar 2014, 18:00 Uhr, laden die Arnoldischule und das Polnische Institut Leipzig alle Interessierten herzlich ein zu einem Filmabend in den Raum 402. Im Rahmen des Projekts „Polnisch-Klassenzimmer“ wird der deutsche Dokumentarfilm „Leise gegen den Strom“ aus dem Jahre 2009 gezeigt.

Der Historiker Robert Zurek entdeckt eines Tages eine in Vergessenheit geratene Pilgerfahrt der »Aktion Sühnezeichen« von 1965: eine Radtour von Studenten aus der DDR nach Auschwitz. 2008 wird die Route mit Teilnehmern von damals noch einmal mit dem Fahrrad zurückgelegt: Von Görlitz über Liegnitz, Jauer, das ehemalige KZ Groß-Rosen, die Benediktinerabtei Grüssau, das ehemalige Gefangenenlager Lamsdorf, Kattowitz bis schließlich zum ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die beiden Regisseure Tomasz Kycia und Robert Zurek haben die Männer begleitet. Für viele Polen war diese Pilgerfahrt 1965 ein Schock. Sie begegneten zum ersten Mal Deutschen, die sich der Geschichte stellten und sich der Versöhnung verpflichtet sahen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrung begannen die katholischen Intellektuellen in Polen, ihre ablehnende Haltung gegenüber Deutschland zu überdenken.
Der Dokumentarfilm erinnert an die Wegbereiter der deutsch-polnischen Versöhnung und zeigt, wie schwierig die Wiederannäherung von Deutschen und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg war.
Der Eintritt ist frei.
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