Gastonier bei Arnoldi

Mit einer Farewell Party wurden am vergangenen Dienstag dreizehn Schüler aus Gastonia (USA) und deren Betreuer, Hannah Anderson und David Iezzi, herzlich verabschiedet. Hinter ihnen lag eine erlebnisreiche Zeit - das schulische Leben in der Arnoldischule, die Innenstadt Gothas, Schloss Friedenstein, das Grenzmuseum Mödlareuth, Weimar, Buchenwald, Eisenach, Erfurt sowie Tabarz standen auf dem Besuchsprogramm. Zahlreiche Freundschaften wurden geschlossen, die Arnoldianer freuen sich nun schon riesig auf den Gegenbesuch in Gastonia im Oktober dieses Jahres.

Das Kultur- und Bildungsprogramm in Thüringen hat allen gut gefallen und manch Gastfamilie zeigte den Amerikaner am Wochenende sogar Berlin oder Dresden.
Auf die Frage, was einen denn in Deutschland überrascht hat, kamen interessante und teilweise amüsante Antworten: Josh wunderte sich, wie viel Kuchen man in Deutschland isst; Douglas musste sich erst an Sprudelwasser gewöhnen, Stephanie war verwundert, dass in Deutschland Autos am Zebrastreifen wirklich anhalten und Matthew lernte den Wert des deutschen Kleingeldes schätzen. Mary war stolz, dass die amerikanische Schülermannschaft die deutschen Gastgeber im Fußball schlagen konnte, obwohl einige Gastonier erstmals im Leben gespielt haben – dafür setzte es im Volleyball eine deutliche Niederlage. Katie war beeindruckt, wie bewusst sparsam die Deutschen mit Rohstoffen und Energie umgehen. Maria genoss am meisten die gemeinsamen Spaziergänge in Gothas tollem Park. Straßenbahnen führen unerwartet leise und die Deutschen auf den Autobahnen irre schnell, hieß es weiter.
Andrew schließlich gefielen die Abende bei der Fußball-Übertragung in einem Gothaer Biergarten und der Sinn für die Gemeinschaft, welche er bei den Gothaern erlebt hat. Zachary findet Deutschland insgesamt besser als andere Länder - wobei die Organisatoren von der Arnoldischule immer Wert auf die Feststellung legen, vieles sei nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders. Und so überwog bei allen Teilnehmern schließlich auch die Einsicht, dass uns über die Grenzen der Kontinente hinweg doch viel mehr vereint als trennt.
Vielleicht ist der zu Ende gegangene Besuch der Gastonier in Gotha auch für den einen oder anderen der Anlass zum Wiederkommen. Gotha, Thüringen und Deutschland sind schließlich immer eine Reise wert.

Ohne die tatkräftige Hilfe des Gothaer Oberbürgermeisters, der Stadtverwaltung, der Gothaer Feuerwehr, des Städtepartnerschaftsvereins Gotha- Gastonia, des Fördervereins der Arnoldischule und schließlich der rührigen Gastfamilien wäre die Aufrechterhaltung des transatlantischen Schüleraustausches mit Gastonia wohl kaum möglich. Herzlichen Dank.
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