Gemeinsam für eine bessere Zukunft

  Am Freitag, dem 28.10.2016, war die Arnoldischule für verschiedene Gothaer Schulen Gastgeber des Projektes „Fair Future II – Der Ökologische Fußabdruck“ von „Multivision e. V.“ Hamburg. Diese Möglichkeit nutzten neben den Arnoldianern auch die Schülerinnen und Schüler der Herzog-Ernst-Schule, der Andreas-Reyher-Schule, der Conrad-Eckhof-Schule, der Evangelischen Regelschule und des BSZ Gotha-West. Eindrucksvoll und anschaulich wurde in jeweils 90-minütigen Blöcken ein Überblick über die weltweite derzeitige Umweltsituation vermittelt.
Der Vortrag befasste sich neben der aktuellen Lage in Bezug auf Nahrung und Ressourcen auch mit dem ökologischen Fußabdruck und einer nachhaltigen Entwicklung. Durch zahlreiche Bilder, Diagramme, Statistiken und Videosequenzen wurden uns auf spannende aber auch erschreckende Weise die weltweiten Probleme näher gebracht. Diese wurden anhand von alltäglichen Beispielen und vorstellbaren Vergleichen verständlich und nachvollziehbar vermittelt. Außerdem bezog der Moderator die Schüler mit Fragen wie „Sind wir zukunftsfähig?“ oder „Wie wollt ihr in Zukunft leben?“ ein oder forderte das Publikum zur aktiven Teilnahme auf, wodurch wir intensiver über die Thematik nachdachten, aber auch unterhalten wurden. Durch diese interaktive Vortragsweise wurde jedem klar und deutlich vermittelt, dass wir alle von den Problemen, die aus unserem wenig nachhaltigen Handeln resultieren, betroffen sind. Der Vortrag bot außerdem Verbesserungsvorschläge und Tipps wie jeder Einzelne nachhaltiger leben kann und den eigenen ökologischen Fußabdruck zum Allgemeinwohl verkleinern kann. Dabei wurde unter anderem Bezug auf den Energie- und Ressourcenverbrauch, die Ernährung, die Art und Weise der Mobilität aber auch auf das Wachstum der globalen Konsumentenklasse genommen. Außerdem stellte der Vortragende immer wieder geschickt Bezüge zu Deutschland und jedem Einzelnen her. Wie wirkt sich unser persönliches Handeln beispielsweise auf den Landwirt um die Ecke oder gar den Kleinbauern in Papua-Neuguinea aus?
Zahlreiche Schwerpunkte wie der Klimawandel, der ökologische Fußabdruck, die Abholzung des Regenwaldes, der Ressourcenbedarf aber auch die Armut in der dritten Welt wurden thematisiert. Durch das Aufgreifen dieser vielschichtigen Problematik ergab sich bei vielen Schülern Diskussionsbedarf. Alle noch offen gebliebenen Fragen der Oberstufenkurse unseres Gymnasiums werden unter anderem in den Fächern Englisch, Biologie und Geographie in den nächsten Stunden aufgegriffen.
Das Feedback der Schüler war nach der Veranstaltung durchgehend positiv. Affirmativ beurteilt wurde dabei besonders die humorvolle und doch nachdenklich stimmende Vortragsweise und Ausgestaltung mit Videos und Szenen. Außerdem befürworteten die Schüler die Art und Weise, wie Vergleiche und Darstellungen gewählt wurden. Das Projekt wurde als verständlich, unterhaltsam und berührend wahrgenommen.
Mit Hilfe dieser Veranstaltung wurde vielen Schülern ein Einblick in die weltweite Lage gewährt und interessante Denkanstöße vermittelt. Dass dadurch in Zukunft mehr Schülerinnen und Schüler auf die Auswirkungen ihres Lebensstils auf ihre Mitmenschen und die Welt im Allgemeinen achten werden, ist annehmbar und wünschenswert. Somit war der Vortrag ein erfolgreicher Schritt in Richtung Fair Future. Ein herzlicher Dank geht an alle Organisatoren und Unterstützer.

Patricia Kramarz
Arnoldischule
Kurs 17DE3
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