"Gotha glüht 2012" unter dem Motto "Dur und Moll" (Buttermarkt - 29./30.09.2012)

Gold- und Platinschmiedemeisterin Kerstin Damm ist der Kopf und die Seele des Vereins "Gotha glüht" - sie konnte allen gezeigten Leistungen auf allen Märkten am 29./30. September Applaus zollen!
 
Auf der Jacke von Kerstin Damm (und den Mitgliedern des Vereins "Gotha glüht") steht das Vereinslogo.
 
Ralph-Uwe Heinz in seiner unverwechselbaren optimistischen Art, seine Zuhörer zu begeistern. - Besonders wertvoll für diese beiden Schmiedetage! (Hier hat er den Korb voller kleiner Geschenke/Aufmerksamkeiten von denen er zuerst den Kindern des "Fröbel-Kindergarten" gab.
Gotha: Buttermarkt | (mit Video)
Wenn dieses Jahr das 16. Metallgestaltertreffen auf Gothas Buttermarkt stattfand, dann zeugt das von gelebter Tradition und einem riesigen Engagement aller, die an der Vorbereitung / Durchführung / Nacharbeit immer wieder mitwirken. Welch starke Werbung für unser Gotha damit verbunden ist, wird man kaum abschätzen können. Doch allein die Schmiede aus Deutschland, einigen Ländern um uns herum und gar Amerika, die immer wieder gerne kommen, hier Freundschaften geknüpft haben, - sie zeugen von der Ausstrahlung des seit einigen Jahren unter „Gotha glüht" laufenden Wettbewerbs!

„Dur und Moll“ war das diesjährige Motto, auf welches sich die Schmiede vorbereitet eingestellt hatten und wunderbare Werke gestalteten. Für den Besucher des Buttermarkts waren die Schmiedefeuer immer besetzt. Für die Organisatoren bedeutete das, die Wechsel zu organisieren, dass alle Schmiede eine annähernd gleiche Zeit zur Gestaltung zur Verfügung hatten. Das Flair des Buttermarktes entsprach dem schönen des Vorjahres und war von Fröhlichkeit und Freundlichkeit geprägt.

Der Herbstmarkt auf den anderen Märkten der Stadt muss unbedingt erwähnt werden
*) Neumarkt – eine Welt für die Kinder und Jugendlichen mit zahlreichen entsprechenden Ständen
*) Untere Hauptmarkt – ein Weindorf mit passender Wurst und Käse zum Wein
*) Oberer Hauptmarkt – Handwerker und Händler ließen das Herz höher schlagen
weil diese Märkte auch vom Verein „Gotha glüht“ mitorganisiert wurden und den Gothaern wie Besuchern eine harmonische Marktatmosphäre präsentierten.

Als wir vom Brühl zum Unteren Hauptmarkt gelangten, hörten wir die Bläser der Thüringen-Philharmonie Gotha vom Rathausturm spielen – wie ein Ruf, doch alle herbei zu kommen, um die Eröffnung des 16. Metallgestaltertreffens auf dem Buttermarkt mit zu erleben. Zusammen mit den Mitarbeiter des „mdr“ liefen wir zum Buttermarkt und trafen dort schon auf viele Besucher und in höchster Vorbereitung stehende Schmiede.

Im Halbrund hatten sich der Schutzpatron „Gothardus“ mit seinem Gefolge, Kerstin Damm (Chefin des Vereins „Gotha glüht“ und selbst im wahrsten Sinn für Gotha glühend!), der Oberbürgermeister Knut Kreuch und als Moderator des Treffens Ralph-Uwe Heinz (bekannter Stadtführer in unterschiedlichen geschichtlichen Rollen).
Dem Raph-Uwe Heinz möchte ich bereits an dieser Stelle ein Riesenlob nebst entsprechendem Dank aussprechen für seien feurige Moderation, die informativ, kurzweilig und einfach prima war! Bei der Preisverleihung (16 Uhr am 30.09.) mit anfänglicher Darstellung der Exponate und Schmiede übertraf er sich fast selbst, machte sie richtig spannend, so dass die ausgelobten Preisträger echt der Höhepunkt wurde.

So hatte er auch die Eröffnung voll im Griff. Na und was soll ich zum Oberbürgermeister sagen?! Er nutze die Gelegenheit, um das riesige Spektrum der Veranstaltungen des Wochenendes in Gotha zu nennen und damit auch die Bedeutung der Stadt an solchen wenigen Tagen ins rechte Licht zu rücken.
Dass Kerstin Damm auf das kostenlose Konzert der Thüringen-Philharmonie Gotha am Abend im Kulturhaus hinwies, konnte jeder gut verstehen, weil ein solches Geschenk des Oberbürgermeisters (eines der Freikonzerte diesem Wochenende zu schenken) die Bedeutung von „Gotha glüht“ hervorhebt und das Kulturereignis abrundete.
Strahlend verwies Kerstin Damm auf den „Fröbel-Kindergarten“, welcher eine Brunnenkrone gestaltete. Die anwesenden Kinder waren richtig stolz darüber, als sie sich auf den Brunnenrand setzten und sich im Blitzlichtgewitter der Presse und Besucher sonnten.

Wenn man dem fröhlichen Schmieden zuschaute, konnte man von dem Gestalten einzelner Teile und später dann deren zusammenfügen zu einem Exponat in „Dur und Moll“ begeistert werden. Auch spürte man deutlich die Harmonie, welche auf dem Schmiedemarkt herrschte, das gegenseitige Unterstützen mit Hinweisen oder kurzem Mitmachen. Das steckte auch die Besucher an, so dass man von einem „Markt der fröhlichen Leute“ sprechen konnte.

Stets freue ich mich darüber, dass und wie die umliegenden Geschäfte mitmachen und die Verpflegung gesichert ist. Ganz besonders aber freute ich mich über den Schmiedestand von „Metall-Garscha“, weil bei ihm auch wieder Kinder sich im Schmieden üben konnten.

Wer schaut nicht gern einer Schmiedin zu! Das war mir selbstverständlich eine Freude und habe es deshalb auch in einer Bildkomposition festgehalten.

Alles – und auch oder gerade das Rahmenprogramm – begeisterte alle, ist meine feste Meinung!

Da wir ja auch noch die anderen Märkte sowie das Thüringer Landeserntedankfest um das Augustinerkloster ansehen wollten, verabschiedeten wir uns vom Buttermarkt, dem wir aber mehrfach noch einen vorübergehenden Besuch abstatteten.

Als wir am Sonntag schließlich zur Preisvergabe wieder vor Ort waren, war es, als wären wir nur kurz aus dem Trubel weg gewesen.
Was ich schmunzelnd zur Kenntnis nahm, war, dass „Gothardus“ auch mal eine Verschnaufpause einlegte zwischen seinen Besuchen der einzelnen Märkte.
Das Beschlagen eines Pferdes war freilich eine Attraktion, die auch wir uns nicht entgehen ließen.
Dann aber ging es los – zuerst mit der Vorstellung der hergestellten Kunstobjekte. Bei jedem der Exponate spürte man, dass es mit viel Herz und Liebe zum Beruf entstand. (Anfangs wollte ich nur ein paar Fotos machen. Dann aber machte ich Videos, die ich letztlich zu einem zusammenstellte.)
Vor der Preisverleihung musste die überglückliche Kerstin Damm allerdings dienstlich von der Bühne, nachdem ihr noch von der Finanzdezernentin der Stadt, Marlies Mikolajczak, der Dank der Stadt auch stellvertretend für alle ihre aktiven Vereinsmitglieder ausgedrückt worden war.

Der ersten Preis der Jury und den Publikumspreis gewannen „Schmiede Karin und Roger Widdermann“, die in ihrem Exponat eine aufrechte Figur (Dur) und eine gebückte Gestalt (Moll) „zauberten“!

Als sich alles schon auflöste sah ich noch wohltuend einerseits herzliche Abschiedsszenen und andererseits das Säubern der Schmiedeflächen. Ja, es war bis zuletzt eine kulturvolle kraftspendende wie harmonische Veranstaltung, für die dem Verein „Gotha glüht“ großer Dank gebührt und zu der die Stadt Gotha beglückwünscht werden kann!





[ Weshalb ich nichts vom "Nachtglühen" gebracht habe?
Ganz einfach: Ich war nicht dabei! ]


### Wer sich die Preisvergabe vom 30.09.2012 - 16:00 - anschauen möchte: HIER !
### Wer sich noch einmal zurückversetzen möchte auf das Anglühen Ende August: HIER !

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Ein Beitrag zu den anderen Märkten Gothas, die den "Herbstmarkt" bildeten,
*) Neumarkt
*) Unterer Hauptmarkt
*) Oberer Hauptmarkt
ist einzusehen: HIER !
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