Gothas Winterpalais-Grundsteinlegung zur „Heine-Bibliothek“

Der OB Kreuch läßt die Kupferhülse in das betonbett fallen = Grundsteinlegung
(Video)
Das „Winterpalais“ stand über viele Jahrzehnte (seit 1806), bis es nach der Wende auch wegen Baufälligkeit ganz allein gelassen wurde und einzufallen begann. Wegreißen! Nein! Der Stadtrat entschied, notwendige Einrissarbeiten ausführen und es dann im alten Glanz neu aufbauen zu lassen, um dort die Heine-Bibliothek aus der Orangerie umzulagern.

Nun war für heute (05.09.2011) die Grundsteinlegung des neuen alten Winterpalais für 16 Uhr angesetzt. Ein Graben für eine der neuen Mauern war ein stück ausgehoben. Ein Betonmischer-LKW ließ eine Schicht Beton ein – sozusagen als Basis. (siehe Videoteil 1) Bald waren neben vielen Interessierten auch Mitglieder des Stadtrates, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und natürlich die Presse nebst dem MDR vertreten.

Der OB, Knut Kreuch, besah sich kurz die Baustelle und sprach nach der Begrüßung der Anwesenden über die beabsichtigen Baumaßnahemn des Gothaer „Winterpalais“. (siehe Videoteil 2 - ab 1:53min) Hier gab er auch Auskunft darüber, dass ein paar alte Bauteile stehen blieben, um möglichst viel der Geschichte in das Neue einfließen zu lassen.
Sein Versprechen, dass in einem Jahr ein neues „Winterpalais“ hier stehen wird, wurde mit wohlwollendem Raunen wahrgenommen – und der OB wird es sicher durchsetzen!

Im Verlesen der Grundsteinurkunde zeigte er die Geschichte dieses „Winterpalais“ eindrucksvoll auf, ließ die Freude über das geschichtliche Kleinod wie auch die in Aussicht stehende Zukunft dieses Gebäudes aufleuchten. (siehe Videoteil 3 - ab 5:39min).

Des Weiteren führt der OB aus, was alle in die Kupferhülse gelegt wird (siehe Videoteil 4 - ab 9:41min):
• Eine Thüringer Allgemeine des 05.09.
• Einte Thüringer Landeszeitung des 05.09.
• Der Rathauskurier des Monats
• Ein statistischer Plan der Stadt Gotha
Bauplan
Namen aller Stadträte, welche dieses Projekt mit beschlossen haben
• Eine Gründungsurkunde
• Ein Thüringentags-Taler (des 13.Thüringentages in Gotha)
• Das Inhaltsverzeichnis
• Und einen symbolischen Scheck über 1.000€, den der Vorsitzende des Altstadtvereins, Matthias Wenzel, als Ergebnis bereits erfolgter Spenden dem OB überreichte

Nach dem Verschließen der Kupferhülse, schritt der OB zur Tat und ließ diese in das kleine Betonbecken fallen. Während mit einem Rechen das Rohr heruntergedrückte, wurde weiter Beton eingelassen. (siehe Videoteil 5 - ab 11:43min)
Allerdings kam das Rohr stets wieder hoch. Selbst kleine Metallgitter, die man darüber warf, konnten das nicht verhindern. Außerdem drückte der frische Beton das Rohr von der Einwurfstelle weg. Erst als es mit dem Rechen ganz tief in den zuerst eingelassenen Beton gedrückt wurde, kam es nicht mehr hoch.

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kristina cubonova aus Gotha | 06.09.2011 | 20:12  
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