„Hähnels Erwachsenen-Kinderchor“ – kennen reicht nicht, man muss ihn erlebt haben!

Hier der Versuch, typische Bewegungen des dirigierenden Klaus Hähnel zusammenzustellen, der sich immer mit Leib und Seele einbringt und das Feuer des Chores so stets weiter"treibt"
  Gotha: Margarethenkirche | (mit Videos)
Natürlich gibt es diesen Chor so nicht. Doch ehemalige Mitglieder des Gothaer Kinderchores treffen sich gerne mit ihrem damaligen Chorleiter Klaus Hähnel, wobei dies für alle immer ein ganz besonderer Höhepunkt ist.
Das gegenseitige Wiedersehen einer in all den Jahren zusammengeschweißten Chorgemeinschaft ist schon wunderschön. Hinzu kommt das Zusammentreffen mit „ihrem Klaus Hähnel“, dem als ihr Chorleiter charakterlich hohe Werte der Choristen zeitlebens ein wesentlicher Bestandteil ihrer Musikerziehung neben der Ausbildung gesanglicher Fähigkeiten war und ist.

Bei einem Treffen dabei gewesen zu sein, für einen Auftritt zu üben und dann im Konzert „wie immer“ gemeinsam mit und auch für ihren Chorleiter Hähnel aufzutreten – was kann es Schöneres geben - neben der Auffrischung privater enger Beziehungen! Jedes Gesicht drückte diese geballte Freude aus, als ich sie kurz vor dem Konzert letzte Proben durchführen sah.

Schließlich – und das konnte man am 1. Advent in Gothas Margarethenkirche in voller Bandbreite erleben – das Singen!
Frei, hochdiszipliniert aber keineswegs steif, lebensfroh, mitreißend - überzeugender kann ein Chor sich nicht präsentieren! Für mich als Laie war es schon teuflisch brillant, was ich zu sehen und hören bekam!
( Und jeder war danach des Lobes voll, wie dies voller nicht ausfallen konnte! )

Die Fotos (*) sind Streiflichter. Die Videos versuchen, die Vielfältigkeit der gwonnenen Eindrücke des Konzerts zu vermitteln.

Doch möchte ich hier auch noch paar Worte über das Erlebte verlieren dürfen:
Diesmal saß ich auf der Empore, wollte den Gesamteindruck einfangen und hatte wohl dafür den richtigen Riecher gehabt.

Zu Beginn spielte KMD Jens Goldhardt und gab mit dem Orgelklang eine mentale Einstimmung.
In die nachfolgende Stille hörte man aufkommenden glockenklaren Kirchengesang, zog der Chor getragenen Schrittes im Mittelgang der Kirche ein, teilte sich dann zu den beiden Längsseiten und wurde von Klaus Hähnel aus der Kirchenmitte dirigiert. Da konnte es einem schon kalt den Rücken herunter laufen, wie stark und beeindruckend dies wirkte!

Nachdem sich der Chor im Altarbereich aufgestellt hatte, begann ein musikalisches Feuerwerk des Chorgesangs und instrumentaler Musikstücke durch das Blockflötenensemble der Musikschule „Louis Spohr“ Gotha sowie Aaron Hähnel (Klarinette).
Zarte Töne, kräftige Betonungen, gefühlvolles Mitgehen auch in den Gesichtern und Gesten der Choristen ergänzten das begeisternd dazu animierend mitreißende Dirigieren des Chorleiters Hähnel.
So war es ein Ohrenschmaus aber auch eine Freude fürs Auge, was mir dieses Konzert bot.

Effektvoll gestaltete sich einerseits das „Gesang-Zwiegespräch“ des Chores mit vier Choristinnen auf der Empore, wie anderseits Gleiches vom Blockflötenensemble.
Das war echt prickelnd in jeder Hinsicht!

Wenn auch jedes Stück für sich einen besonderen Genuss darstellte und die Fassettenvielfalt aufzeigte, hatte ich mich auf einige wenige mit der Kamera eingeschossen. Darunter „Es wird schon gleich dunkel . . .“ und „Stille Nacht . . .“. Wie bereits ganz deutlich bei „Still, weil‘s Kindlein schlafen will“, brillierte der Chor durch das klare Gesangsbild und die wunderbar Beachtung gestischen Zuarbeit des Dirigenten. Da waren es mitunter nur kleine Fingerbewegungen, die verstanden und umgesetzt wurden. Da hörte man förmlich das Dirigieren!

Als das Ende des Konzerts nahte, kam es mir vor, als wollte der Chor mit gesanglichem Überschwang seiner Freude über das gelungene Konzert wie das Publikum Ausdruck verleihen – wo der Dank doch mindestens doppelt auf der Seite der Konzertbesucher gelegen hätte!

Wie der Chor gekommen, so verließ er auch wieder den Kirchenraum mit dem Kirchengesang, schloss sich der Kreis und ging für mich ein ergreifend schönes Erlebnis zu Ende.

Danke, dass Sie, lieber Leser, mich noch einmal über das Konzert begleiteten!
Durch die nun folgenden Videos kann jeder selbst in dieses Konzerterlebnis eintauchen:

Zuerst der Chor:


Nun die instrumentalen Leckerbissen:


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(*) = Den Fotos fehlt mitunter die Schärfe, da ich ohne Blitz und mit Bewegungseinstellung arbeitete. Ich bitte, das zu Gunsten der eingefangenen Situationen zu entschuldigen.
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2 Kommentare
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Uwe Zerbst aus Gotha | 08.12.2012 | 11:12  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 09.12.2012 | 13:40  
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