Hofbericht vom OB-Empfang am Vorabend des Gothaer Barockfestes 2011

(mit Video)
Am Vortag des Gothaer Barockfestes, war für 20 Uhr der Empfang Friedrich III von Sachsen-Gotha-Altenburg und seiner Gemahlin Luise Dorothea von Sachsen-Meiningen durch den OB Knut Kreuch angesetzt.
Zahlreiche Mitglieder des Hofes bevölkerten bereits längere Zeit vorher den Unteren Hauptmarkt – umringt von zahlreichen Bürgern, welche die Herrschaften vergangener Zeiten (vor etwa 275 Jahren) sehen, dem Empfang beiwohnen und natürlich die Rede des OB hören wollten.

Ein fröhliches buntes Treiben wartete immer aufgeregter auf die Kutsche des Herzogs. Nach deren Ankunft schritt das Herzogspaar mit kleinem Gefolge durch die breite Gasse von der Kutsche bis zur Rathaustür, aus der ihnen der OB in Bettlerkleidung entgegen trat.

Nach der Begrüßung Friedrich III an die Anwesenden Hoch- und Höchstgeborenen sowie das Volk, hörte man auch einige Worte der Herzogin Luise Dorothea, bevor der OB das Herzogspaar sowie alle versammelten begrüßte und seine höchst aktuelle Rede hielt,

Die Bettlerkleidung des OB war der Situation angepasst, dass das Land Thüringen für 2012 Kürzungen der Mittel von 5 Millionen Euro allein für Gotha vorsieht und damit einen ausgeglichenen Stadthaushalt, wie er alle Jahre am Beginn des Abrechnungsjahres bereitgestanden hat – auch 2011 – unmöglich macht. Dies ganz abgesehen davon, dass zahlreiche Leistungen gestrichen werden müssten, welche das gesellschaftliche Leben der Residenzstadt lahm legen wird. Knut Kreuch prangerte an und bat um politische Einsicht wie kommunalen Sachverstand des Landes.
Dass die Frau des OB so herrlich angezogen neben ihm stünde, begründete der OB-Bettler damit, dass er alles Geld ihr gäbe, damit wenigstens Einer gut aussähe.

Die Fotos sollen einen Einblick geben in das wunderschöne Bild der Eröffnungsveranstaltung des Barockfestes der folgenden Wochenendtage.

Das Video zeigt zuerst den versammelten Hofstaat, dann das Herzogspaar auf dem Weg von der Kutsche zur Rathaustür und schließlich den Abzug des Musikcorps und Ehrenkompanie, nachdem der Hofstaat der Einladung des OB zu einem kleinen Bankett gefolgt war.




In Anbetracht der finanziell schlimmen Aussichten, verwies der OB darauf, dass statt eines üppigen Banketts mit Fettbrot und Oettinger Bier Vorlieb genommen werden müsse.
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