Karl May ist wieder in Gotha

Gotha: KunstHaus Gotha | (mit Videos)
Das konnte man 1911 mit Recht sagen, als er einer Gerichtsverhandlung gegen ihn beiwohnte. Am 08.04.2011 fand aus diesem Anlass eine Festveranstaltung „100 Jahre Karl May in Gotha“ im Gothaer Amtsgericht als musikalisch umrahmte Lesung statt. Danach hielt Bernhard Schmid (Chef des Karl-May-Verlages Bamberg) einen Vortrag im „Tivoli“.

Mit der Ausstellung „Karl Mays Traumwelten“ (04.02.-26.05.2012) ist er über seinen 100-ten Todestag (30.03.1912) wieder in Gotha.
Die Eröffnung der hochinteressanten wie informativen Ausstellung im "KunstHaus Gotha" am Vorabend des Ausstellungsbeginns war im wahrsten Sinne des Wortes eine Augenweide!
Eine überwältigende Vielzahl der Werke von 21 Illustratoren für die Bücher Karl Mays kann man bestaunen. Beim Eintauchen in diese Atmosphäre wird verständlich, dass 200 Millionen Bände bislang herausgegeben wurden und er damit der noch heute weltweit meist gelesene Schriftsteller ist.

Einerseits ist diese Ausstellung „Karl May“ gewidmet. Andererseits ist es die letzte Ausstellung, welche unter der Federführung des KulTourStadt-Chefs Mario Schiefelbein in Gotha präsentiert wird, da er Gotha im Mai diesen Jahres verlässt, um eine neue Aufgabe in Bochum aufzunehmen.
In seinen einführenden Worten kamen Freude und Stolz über seine Tätigkeit in Gotha ebenso zum Ausdruck wie die über diese Ausstellung.
(Hier die Worte Mario Schiefelbeins:)



Oberbürgermeister Knut Kreuch bedankte sich bei Mario Schiefelbein für seine dreijährige für Gotha sehr fruchtbringende Arbeit und auch gerade für diese Ausstellung, welche um Karl Mays Todestag nicht besser als in Gotha ihren Platz finden konnte.
(Hier die Worte Knut Kreuchs:)



Schließlich gab es auch einige Worte des Chefs des Karl-May-Verlages Bamberg Bernhard Schmid, der gezielt auf einige der 21 Illustratoren, einzelne Bilder aber auch die Gesamtgestaltung der Ausstellung aufmerksam machte. Dass mit der „Silberbüchse“ und dem „Bärentöter“ gleich im Eingangsbereich die wohl hervorstechendsten der vielen zu sehenden Leihgaben des Karl-May-Museum Radebeul ausgestellt sind, zeigt auch die Bedeutung dieser Ausstellung.
(Hier die Worte Bernhard Schmids:)



Als Höhepunkt übergab Bernhard Schmid dem Oberbürgermeister ein Karl-May-„Lesebuch“, welches erst am 06.02.2012 in den Handel kommt. Dieses gab jener gleich weiter an die Bibliothek.


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Nun gibt es ja alleine schon in Thüringen zahllose Ausstellungen, die man besuchen können sollte, wie diese "Karl Mays Traumwelt" in Gotha, in der man Erinnerungen an von ihm „eingepflanzte“ Kinderträume und Vorstellungen über das Leben der Indianer noch einmal aufleben lassen oder zu diesen Werken und dem phantastischen Schriftsteller eine erste tiefe Beziehung finden kann.

Da Gotha sowieso eine Reise wert ist, kann man diese gleich dazu nutzen, um der Ausstellung „Karl Mays Traumwelten“ im ”KunstHaus Gotha” (siehe in: KulTourStadt Gotha) einen Besuch abzustatten.
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