„Krippen aus aller Welt“ im „Kunsthaus Gotha“ (27.11.2012 – 06.01.2013)

Josef wacht am Wochenbett der Maria || Besonderheit: Liegende Maria mit Christus
  (mit Videos)
Als vor fast einem Jahr Steffen Weiß "Krippen aus aller Welt" im mA vorstellte war ich schon begeistert. Als nun aber nach Gotha auch eine derartige Ausstellung kam, war es für mich ein inneres „Muss“, zur Vernissage am Vorabend des Ausstelungsbeginns zu gehen.

Zeitig genug war ich im „Kunsthaus Gotha“ um mir in aller Ruhe die Ausstellung anzusehen, zu fotografieren aber auch die Atmosphäre im Video festzuhalten.

Natürlich fasste ich die Gelegenheit beim Schopf, mit dem Ausstellenden Ehepaar Kempgen (aus Görlitz) zu sprechen. Dabei erfuhr ich von Frau Kempgen, dass ihr Mann eigentlich ab 2012 keine Ausstellung mehr machen wollte, da es ihm mit seinen 87 Jahren doch etwas schwer fallen würde und ja auch mal Schluss sein müsse.

Dass er dennoch mit 200 seiner fast 400 Krippen in Gotha ausstellt, liegt an einem sehr persönlichen Schreiben unseres Oberbürgermeisters, Knut Kreuch, welches ihn im märz schon erreichte und derart ansprach, dass er seinen Vorsatz zur Seite legte. Das Schreiben hatte er mit. Es war deutlich zu sehen, wie es ihm gefiel – er gab es mir gerne zum Lesen. Ja, da wäre ich auch gekommen.

Übrigens ist diese Krippen-Ausstellung die letzte im "Kunsthaus Gotha" gegenüber des Kleidungshauses "Kressner" am östlichen Rand der Gothaer Innenstadt.
Wo dann weitere Ausstellungen zu sehen sein werden, wo das neue "Kulturhaus" sein wird, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen - bleibt die Spannung bestehen.




Der Leser kann nun im Video die Reden des Herrn Kempgen zur Entwicklung seiner Sammelleidenschaft (seit 1958) und des Bürgermeisters (in einer seiner ersten öffentlichen Auftritte nach seinem Amtsantritt), die beide durch den Geschäftsführer der "KulTourStadt Gotha", Herr Kunz, um ein paar Worte gebeten wurden:



Auf keinen Fall möchte ich die beiden Rundgänge vorenthalten im oberen Bereich (Hauptausstellungsraum) und dem kleinen Raum gleich neben dem Eingangsbereich.
Natürlich habe ich danach noch viele Einzelfotos geschossen, um bei der Betrachtung der Objekte sich entsprechend Zeit nehmen zu können – sieh Fotos unten.

Vielleicht mögen Sie sich aber zuerst einmal durch die Ausstellung führen lassen:


Als der Hausherr, Geschäftsführer der „KulTourStadt Gotha Kunz, Frau Kempgen bat, doch vielleicht auch ein paar Worte zu den ausgestellten Stücken zu sagen, ahnte wohl keiner, welch hoch interessante Vergleiche von Krippen verschiedener Länder und Kontinente, welche Informationsvielfalt über spezielle Herstellungen / Darstellungen, verwendete Materialien da „ausgepackt“ wurde.

Da wird jeder sicher verstehen, dass ich mir dies nicht nehmen ließ und alles einfing in einem Video ganz besonders für Interessenten an dieser Thematik:


Wie zu vernehmen war, staunte das Ehepaar Kempgen nicht schlecht über das Engagement der Mitarbeiter der „KulTourStadt Gotha“ beim fast achtstündigem Aufbau der Ausstellung. Und wenn ich mir das Geschaffte so ansehe und an die Punsch / Saft / Spekulatius-Angebote denke, kann ich mich mit einem großen Dankeschön nur anschließen!
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Die Fotos beginnen mit einer Seltenheit „Josef am Wochenbett Marias“ mit liegender Maria und Christus. Danach die vorgenannten Personen des Eröffnungsteils. Es folgen die Aufnahmen im unteren Hausbereich (bis zu den Wandtellern) und danach die im oberen Geschoß. Gegen Ende habe ich mich konzentriert auf unterschiedliche Christuskind-Darstellungen. Abschließend habe ich auch nicht vergessen wollen die Weihnachtskalender.

Viel Freude beim Durchstöbern der Aufnahmen:
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Steffen Weiß aus Gera | 18.12.2012 | 12:28  
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