„Mit Lust und Liebe singen“ – Ausstellung auf Schloss Friedenstein (Teil 1/2)

Auf diese chrift stößt man beim Betreten der Ausstellung
 
Schlosskirche
Gotha: Schloss Friedenstein | (mit Video)
Ist der Name auf den ersten Blick nicht besonders ansprechend ändert sich das, wenn man allein hört, dass nur etwa 100 Liederbücher von 3.000 des reformatorischen Forschungszentrums gezeigt werden und die Reformationszeit mit ihren Liedern deutlich machen.

Am Samstag, den 05. Mai 2012, wurde diese Ausstellung (06.Mai - 12.August 2012) festlich in der Schlosskirche eröffnet.

Viele hochrangige Gäste ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Ereignis dabei zu sein.

Nach dem Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde Gotha sprachen
• der Ortspfarrer Jochen Franz,
• der Direktor der Gothaer Stiftung Schloss Friedenstein Dr. Martin Eberle,
• die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht,
• die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands Ilse Junkermann,
• der Stellv. Direktor des MDR Landesfunkhaus Thüringen Matthias Gehler,
• der Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Erfurt Prof.Dr. Patrick Rössler.

Der Evangelische Kinderchor Gotha „Lebensgeister“ brachte mit zwei Liedern eine frische Fröhlichkeit in die Schlosskirche und begeisterte mit seinem klaren Gesang.

Die Leiterin der Forschungsbibliothek Gotha, Dr. Kathrin Paasch, gab eine hochinformative Einführung in die Ausstellung und deren Werden.

Danach gingen alle entweder die neue Haupttreppe oder fuhren mit dem neuen Fahrstuhl hinauf zur Ausstellung.
Technische Besonderheit waren die Audioguide ("Museumsführer" etwa in Handyformat), durch welche man sich im Rundgang durch die Ausstellung zusätzliche Informationen über Kopfhörer ansagen lassen konnte.
Die Ausstellung selbst ist weitestgehend im Dunkeln, um die Ausstellungsstücke nicht negativen Lichteinwirkungen auszusetzen. Beeindruckend die vielfältigen und oft reichlich mit Zeichnungen geschmückten Liederbücher!

Ein kleiner Sektimbiss rundete diese Ausstellungseröffnung ab.


_____________________________________________

Der beginnende Ortspfarrer, Jochen Franz, begrüßte alle, ohne die hochrangigen Gäste einzeln zu erwähnen. Dies überließe er gerne den weiteren Rednern. Zu sich selbst meinte er, dass man ihn nach seinem Titel befragte, um ihn entsprechend würdig im Programmdruck zu erwähnen. Er bestand darauf, einfach „Ortspfarrer“ zu sein.
Die Ministerpräsidenten hob die Bedeutung eines Ortspfarrers in ihrer Rede besonders hervor!

Was mir aber wieder einmal durch den Kopf ging, ist, dass jeder Redner zuerst darauf bedacht ist, die Ehrengäste einzeln zu begrüßen. Das ist einerseits ermüdend und zeitraubend, während es dazu noch den Anlass des Beisammenseins förmlich in den Hintergrund treten lässt.
Da fände ich es besser, wenn die „benannt werden Sollenden / Müssenden“ einmal im Block begrüßt würden.

[ Übrigens sollte eigentlich der Oberbürgermeister, Knut Kreuch, die Begrüßungsrede halten. Da aber zeitgleich der Umzug des Gothardusfestes lief, an dem der Oberbürgermeister teilnahm, sprang Dr. Martin Eberle für ihn ein. ]

_________________________________________________

Hier anklicken - und man steht im Teil 2:
„Mit Lust und Liebe singen“ – Ausstellung auf Schloss Friedenstein (Teil 2/2)
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige