Nahe liegende Schönheiten: in Holzdorf

Das „Holzdorf“, welches ich meine, ist mit Legefeld ein Ortsteil Weimars. Zum Tag des Denkmals hatte es uns im September 2010 dorthin verschlagen. Ein Gut, ein ehemaliges Rittergut – heute in Besitz der „Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH“.

Als wir auf dem Gelände standen sah es um uns herum eher etwas trostlos aus. Wir folgten einem Paar, welches in das alte, sanierungsbedürftige Herrenhaus ging, wohl gelesen habend, dass eine Führung erst in etwa einer Stunde wäre.
Kaum hatten wir das Gebäude betreten, waren wir in einer Wunderwelt holzvertäfelter Wände und eines faszinierenden Treppenhauses. In der Führung wurde später ein kleiner Tisch zur Seite gestellt, ein Teppich weggerollt und kamen eindrucksvolle Intarsienarbeiten des Fußbodens zu Tage.

Weil dies auch einmal ein Kinderheim war, in das einige Kinder aus Gotha geschickt wurden, waren wir darauf gekommen, uns dies alles anzusehen. Neben Erinnerungen meiner Heide an einige Besuche der Kinder und die Freude darüber, dass so viel erhalten geblieben ist, hatte sich dieser Abstecher von Gotha aus auf jeden Fall gelohnt.

Wieder hatten wir einen (für uns) weißen Fleck Thüringens mit herrlichen bleibenden Erinnerungen versehen können.

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Abschließend wurde ich noch belohnt mit einem mir bis dato unbekannten Kanaldeckel: „H. Sorge. Vieselbach“. Herz, was willst du mehr!
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2 Kommentare
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 28.10.2012 | 06:41  
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Petra Seidel aus Weimar | 29.10.2012 | 07:55  
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