Pfingstrundfahrt Gotha-Dornheim-Arnstadt-Molsdorf-Gotha

Pfingstsonntag gemeinsam mit Vati unterwegs, versprach – wie immer – ein geschichtsträchtiger Ausflug zu werden.

Zuerst ging’s über die A4 und ab Erfurter Kreuz die A71 bis Arnstadt-Süd. Dann war es (trotz Umleitung) ein Katzensprung bis Dornheim, um die dortige Traukirche J.S.Bachs zu besichtigen.
Wir hatten Glück, dass einerseits gerade die Konfirmation beendet und ein avisierter Holländischer Reisebus noch nicht da war. So war die Kirche auf und Herr Siegfried Neumann uns Einiges aus der Geschichte erzählen konnte.

Den Altar zu Bachs-Zeiten an der rechten Seitenwand im heutigen Altarbereich, Dokumente aus oder über die Geschichte, die Traubank, auf der J.S.Bach mit seiner Cousine Maria Barbara Bach 1707 niederknieten und heirateten, das Treffen vom russischen Zaren, österreichischen Kaiser und preußischen König 1813 in Dornheim (siehe gezeigtes Ortswappen) und schließlich die Vorbereitungsarbeiten des Wiener Kongress 1814/15 bereits hier in Dornheim durch Fürst Metternich wurden uns nahe gebracht.

Mit dem herrlichen Klang der Orgel verabschiedeten wir uns von diesem interessanten Ort, um nach Arnstadt zum Ried zu fahren.
Da mein Vati seine Kindheit und Jugend in Arnstadt gelebt hatte, konnte er uns viel alleine über den Arnstädter Ried erzählen, der im Mittelalter ein wichtiger Platz auf der Durchfahrt vom Süden nach Erfurt war.
Große Innenhöfe, in denen die Wagen und Pferde Platz hatten, die großen Tore mit ihren Zollfenstern, die historische Hotel „Goldene Sonne“ mit seinem Hinweis auf Bach-Traditionen aber auch die Schilderung des Lebens auf diesem Platz zu seiner Jugendzeit waren hochinteressant.
Dass ich plötzlich auf einem Rinnsteinabfluss-Kanaldeckel „Arnstadt“ vermerkt sah, erstaunte mich schon. Einerseits hatte ich das nur in Plzen (CZ) gesehen und war ich andererseits schon mehrfach in Arnstadt gewesen, ohne dies bemerkt zu haben.

Über das Mittagessen in der „Goldenen Henne“ am selbigen Platz möchte ich nur soviel bemerken, dass wir wohl doch besser hoch auf die „Alteburg“ gefahren wären.

Den Ausflugabschluss bildete der Besuch des Schlosses Molsdorf, um bei Kaffee und Kuchen den Park und die flanierenden Menschen zu betrachten.
Durch einen Überlandmasten aber vor allem die Brücke der geplanten Eisenbahnlinie Erfurt-Nürnberg ist der Ausblick zum Horizont versperrt.

Das Wetter hatte gut mitgespielt, konnten wir, wieder daheim, dankend einschätzen. Und weil wir viele angetroffen hatten, die am Pfingstsonntag ein wenig das nahe Thüringen besuchen wollten, fanden wir unseren Ausflug als echten Volltreffer.

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