Projektfahrt des Biologiekurses 2015

  11 Schülerinnen und Schüler des Biologiekurses mit erhöhtem Anforderungsniveau der Arnoldischule in Gotha entschieden sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kati Lang im Rahmen der Projektwoche, eine mehrtägige Exkursion nach Dresden durchzuführen. Am 7. Juli begann die Exkursion mit der Zugreise von Gotha nach Dresden. In Dresden bei herrlichem Sonnenschein angekommen, startete das gut organisierte Programm sofort.

Zu Beginn fuhren wir zum Deutschen Hygienemuseum und nahmen dort an einem Workshop zum Thema „Kindermachen im Zeitalter der künstlichen Fortpflanzung“ teil. Dabei wurde die Problematik aus rechtlicher, medizinischer und soziologischer Sicht an einem konkreten Fallbeispiel, einem Ehepaar mit Kinderwunsch, diskutiert. Durch das Hineinschlüpfen von jeweils 2 Schülern in unterschiedliche Rollen und der anschließenden Diskussionsrunde mit persönlicher Stellungnahme innerhalb einer Talkshow erhielten wir einen sehr realistischen Einblick und bemerkten, dass es in Deutschland zu dieser aktuellen Thematik einige Grauzonen gibt.

Nach der ca. 3 stündigen Veranstaltung bei extremen Temperaturen stand noch ein spontaner Besuch eines Freibades an. Anschließend ließen wir den Abend in gemütlicher Runde auf dem Innenhof des Hotels ausklingen.Der zweite Tag begann mit einem guten und reichhaltigen Frühstück. Danach besuchten wir das berühmte „Asisi Panometer“ zur Thematik „Mythos der barocken Residenzstadt Dresden“. Die Führung war für uns sehr lehrreich und bot viele historische Aspekte und Neuigkeiten. Highlight des Ausfluges war das Angebot unserer Lehrerin dem Schüler bzw. der Schülerin, welche die im 360° Panoramabild versteckte Bierflasche findet, ein Eis zu spendieren. Diese kurze Auszeit vom biologischen Programm war eine willkommene Abwechslung für uns Schüler.

Anschließend war ein Besuch im Gläsernen Labor des Hygienemuseums geplant. Es folgte als Erstes eine Einführung in die Handhabung von teuren Laborgeräten, mit denen Schüler normalerweise nicht arbeiten dürfen. Im Mittelpunkt stand die Durchführung eines fiktiven Vaterschafttestes, den wir unter Anleitung von Biologen selbständig durchführten. Die Kursteilnehmer nutzten die Pause, um nochmals die Dauer- und Sonderausstellung des Museums zu besichtigen. Im Laufe des fünftstündigen Praktikums erfuhren wir viele wichtige Informationen beispielsweise über die Polymerasekettenreaktion zur Vervielfältigung der DNA und die Gelelektrophorese, die uns im nächsten Schuljahr beim Themengebiet Genetik von Vorteil sein werden. Alle Arnoldianer wurden von den Wissenschaftlern für ihr gutes Wissen im Bereich der Genetik und ihr sorgfältiges praktisches Arbeiten gelobt. Interessant war für uns zu erkennen, dass keine der Genproben zusammengehörten und somit eine Vaterschaft ausgeschlossen werden kann.

Den letzten Abend verbrachten wir wieder in gemütlicher Atmosphäre und bei lockeren Gesprächen mit unserer Lehrerin beispielsweise übers Spicken.
Alle Beteiligten hatten eine Menge Spaß und würden jederzeit wieder an einer solchen Exkursionsfahrt teilnehmen. Wir wollen außerdem unserer Biologielehrerin Frau Lang Danke dafür sagen, dass sie so eine erlebnisreiche und spaßige Fahrt mit uns gemacht haben. Herzlichen Dank auch an den Förderverein der Arnoldischule für die finanzielle Unterstützung.

Sophie König Abi 16b
Valentin Fliedner Abi 16d
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