Sättigungsbeilage - das Neue Gothaer Schülermagazin

Die Thüringerwaldbahn könnte schon im Jahre 2040 bis zum Flughafen Erfurt-Weimar und weiter bis zum Thüringen Park Shopping Center fahren und zu einer Entlastung der A71 und der Bundesstrasse zwischen Erfurt und Gotha beitragen.
Sie kennen das "Wunder von Bern"? Das "Wunder von Bern" war natürlich kein Wunder gewesen sondern eine Mischung aus harter Arbeit, Motivation und Glück. "Das Märchen von New Gotha City" ist vergleichbar - mit dem "Wunder von Bern".
Wir möchten im Jahre 2040 mit der Thüringerwaldbahn zwischen Erfurt-Nord und Tabarz hin- und herfahren können. Als betagte Rentner. Um die "80". Da wollen wir, heute "um die 60", nicht mehr mit einem Tempo "um die 100" über die bundeseigene Landstrasse zwischen Gotha und Erfurt düsen müssen. Dazu haben wir dann einfach keine Lust mehr.

Der positive Nebeneffekt ist? Die bundeseigenen Landstrassen werden entlastet und sicherer - rein theoretisch. Auf die Fahrweise der jungen Leute "um die 55" haben wir natürlich keine Einfluss. Sie, die jungen Wilden "um die 55", haben es eben - immer - eilig. Selbst in ihrer Freizeit. Es ist kein Genuss, auf einer bundeseigenen Landstrasse entspannt reisen zu wollen - wie in den alten Filmen der 1950-er Jahre noch zu sehen ist. Diese Zeit ist lange schon vorbei.

Wer also Zeit hat, oder sich Zeit nehmen kann, kann schon heute die Thüringerwaldbahn benutzen. Vollkommen entspannt.

Im Jahre 2029 wird die Thüringerwaldbahn 100 Jahre alt. Wir wünschen ihr schon heute alles Gute - für die nächsten 100 Jahre.

Da sich - laut Presse - die Mehrheit der Thüringer gegen eine Gebietsreform ausspricht, kann sich die Regierung des Freistaates Thrüringen nun anderen wichtigen Zukunftsthemenfeldern widmen. Zum Beispiel dem Ausbau der Thüringerwaldbahn zum kommunalen Strassenbahnnetzwerk einer

ÖPNV-Metropolregion Ilmenau-Arnstadt-Erfurt-Gotha-Tabarz.

Darüber könnten sich alle interessierten Bürger mit ihren Abgeordneten in ihren Gemeinde-, Stadt- und Kreisparlamenten unterhalten - gerne auch streiten. Um die besten Ideen.

Die Zeitungen könnten darüber berichten. Damit die Damen und Herren im Parlament in Erfurt wirklich wissen können, was die Leute eigentlich interessiert - und was nicht. Wenn alles wie es ist, gut ist, sollte man sich keine neuen Gesetze ausdenken. Sondern unnötige Gesetze wieder ausser Kraft zu setzen. Damit hätten alle was zu tun. Was Sinnvolles. Alle im Parlament.

Vielleicht berichten dann, in 100 Jahren, die Zeitungen über "Das Märchen von New Gotha City" - wie einst über "Das Wunder von Bern"?
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2 Kommentare
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Dietmar Sommerlandt aus Gotha | 22.06.2016 | 09:33  
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Dietmar Sommerlandt aus Gotha | 22.06.2016 | 10:03  
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