Sie lachte mich aus dem Beet vorm Haus an

Einfach eine satte, volle, strahlende Pfingstrose– weshalb habe ich sie gestern nicht gesehen? Es kommt sicher darauf an, ob man in Gedanken oder anderweitig abgelenkt aus dem Haus tritt und möglichst schnell sein Ziel ansteuert, möglicherweise in ein Gespräch verstrickt wird oder neugierig auf das zu Sehende das Haus verlässt.

Da ich immer den Fotoapparat dabei habe, lachte ich zurück und habe die Schöne eingefangen (siehe nebenstehend).

Als ich die Pfingstrose bildlich aufbereitete dachte ich an die Worte der mir bekannten stark sehbehinderten Schwestern, dass eine einzelne Blüte besonders wirkt. Naja, die kleine Knospe konnte ich mir doch nicht verkneifen.

Kurz darauf sah ich einen Rhododendron-Busch. Ach geht das Herz auf, wenn diese Pracht zu sehen ist – und da mussten es einfach mehr Blüten sein.
Die nächste Verlockung zum Fotografieren ließ nicht lange auf sich warten – weiß aber nicht, wie diese Blüten heißen (eine meiner Schwächen).

Ein Kind sah sich eine Kiefer genau an. Ich stellte mich dahinter. „Schön, gell!?“ Ja, habe zuerst gar nicht so recht hingesehen. Wieder ein Moment, in dem ich den Blick von Kinderaugen nachempfinden konnte. (Das können und wollen viele nicht. Ach, wenn sie wüssten, was ihnen da entgeht!)

Dann nahm mich eine wuchtig wirkende Allee auf.

So einfach und doch so herzerfrischend kann man in den Tag und durch ihn hindurch finden.
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