„Tag der offenen Tür“ – Eröffnung „Heinrich Heine“-Bibliothek in Gothas „Winterpalais“ (29.03.2014)

 
Noch nicht 10 Uhr - und schn zahlreiche potentielle Besucher vor dem Haupteingang der Bibliothek
Gotha: Stadtbibliothek "Heinrich Heine" | (mit Videos)

Viele waren bereits gekommen, harrten der Öffnung der Bibliothek, freute sich über die Begrüßungsworte des Oberbürgermeisters Knut Kreuch – und stürmten dann fast das „Winterpalais“!

10 Uhr war nur leicht vorüber, als der Haupteingang vom Oberbürgermeister aufgestoßen wurde.

Es sllte ein Tag werden, vn dme man noch lange sprechen wird. Die besonders deshalb, weil es einen derartigen "Neubau einer Bibliothek" kaum noch einmal in Deutschland geben wird, wo eher Bibliotheken geschlossen werden.

Zahlreiche Besucher kamen von weit her, um sich diese Eröffnung nicht entgehen zu lassen.

Bereits am Vortag fand ein Festakt im "Hanns Cibulka Saal" statt, wo durch den Oberbürgermeister, Knut Kreuch, und den Bundespräsidenten a.D., Prof. Dr. Horst Köhler, die große Bedeutung und Ausstrahlung dieser Bibliothek hervorgehoben und gewürdigt wurde.

Die Leiterin der Bibliothek konnte zahlreichen Helfern an diesem neuen "Winterpalais" und vor allem beim Umzug sowie all den wichtigen kleinen und großen "Nebenarbeiten" in ihrer Rede danken.
Das tat sie mit großer Freude, einem Maß an Stolz aber auch vor allem an Erleichterung, dass am "Tag der offenen Tür" die Zeit anstrengender Arbeiten (weitestgehend) abgeschlossen ist.

Als ich durch das "Winterpalais" ging, um nachfolgende Videos zu machen, musste ich oft den Finger vor den Mund halten, weil etliche Bekannte mich freudig ansprechen wollten. So gelang es mir, weitestgehend ohne "Nebenwirkungen" zu aufzunehmen.

Annders herum versuchte ich später einige wieder aufzusuchen, um ihnen mein Verhalten zu erklären.
Dabei erfuhr ich von so vielen Eindrücken, dass man gewiss davon ein ganzes Buch füllen könnte.

Reichlich wurde die Neugier bedient, waren alle erstaunt über die Vielfalt und auch die hellen freundlichen Räume, die Leseratten in allen Ecken und eben, dass auch Gothaer zahlreich erschienen waren.


Das Erste, wovon man empfangen wurde waren Kuchen- und Kaffeeduft. Mitglieder des Fördervereins boten eine reichliche schmackhafte Vielfalt an. Da konnten viele (wie auch ich) nicht einfach vorüber gehen, ließen es sich munden, was liebevoll zusammengestellt und ebenso angeboten wurde.
Während sich der Besucherstrom langsam auf alle drei Etagen verteilte, war lukullisch eine Basis für die erste Bibliotheksbesichtigung gelegt.
Mein Ziel war es an diesem Tag, einen Eindruck von jeder Etage und dem Besuchertreiben einzufangen, um im Internetportal vielen Menschen davon zu berichten und klar zu zeigen, dass Gothe eine weitere Perle bekommen hat, die Gotha noch einladender werden lässt.

So begann ich meinen Rundgang in der unteren Etage, mit Annahme und Abgabe sowie den Bildschirmen der Kataloge sowie auch für „Selbstverbucher“, führte in den Café-Bereich und freilich die Angebote der Zeitschriften und zu den ersten Bücherregalen.


Auf dem Weg zur ersten Etage war die „Band des Bürgermeisters“ angenehm „nicht laut“ zu hören. Klar, das man wie all die Anderen da nicht einfach vorüber gehen konnte!
Gothas Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf hatte „seine Band“ aus Leipzig zu diesem besonderen Tag nach Gotha eingeladen. Sie und dazu noch „Louis Spohr“ (=Alexej Barchevitch – Konzertmeister der Thüringen-Philharmonie Gotha) waren seiner Einladung gefolgt und unterhielten die Bibliotheksbesucher ganz besonders!


Daran schloss sich der Rundgang durch die erste Etage an, bewunderte ich die Vielzahl der DVDs und Hörbücher, fand die Bücheranzahl selbst fast wenig wirkend in den hellen schönen Regalen (es sollen etwa 60.000 insgesamt sein). Beeindruckend die nutzbaren Computer.
Als ich in die „Gustav Freytag Galerie“ einbog, saß dort einfach so eine Frau, die den Vorübergehenden vorlas. Eine nette Idee!


Hochinteressant war der Besuch der oberen Etage, welche die Kinder- und Jugendbibliothek beherbergt. Beim Rundgang konnte ich einen Eindruck gewinnen, wie das ist, wenn ein Vorleser die Kinder (und ihre Eltern und Großeltern) begeistern kann.
Überall in den „Dachfensternischen“ saßen Kinder in Bücher vertieft und alles um sie herum vergessend. Sie waren mit einem gewählten Buch regelrecht in dieses eingetaucht und gedanklich nicht mehr anwesend.
In einer Nische las ein Mädel zwei anderen vor. Ein Junge setzte sich dazu.
Aber auch Gesichtsmalerei war aktiv. Spielzeuge wurden auch genutzt. Diskussionen der Kinder untereinander über entdeckte Bücher waren an der Tagesordnung. Und schließlich erklärten die Kinder ihren Eltern/Großeltern, was wo war und wie dies und das zu betrachten sei.
Ein begeistertes und begeisterndes Völkchen, welches besonders in dieser oberen Etage betrachtet werden konnte.


Auch den Außenbereich („Karolinenhof“) musste man einen Besuch abgestattet haben!
Kinder konnten ein Geschenk herstellen, während die Erwachsenen Essen und Trinken kauften.
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Das Theater „Art der Stadt“ sowie Clown „Hajo“ gaben ihren Teil zu einem kurzweiligen wie vielfältigen Programm.
Alles Weitere konnte man allein wegen zeitlicher Überschneidungen weder sehen noch erleben. Dafür war das Angebot zu groß!

Doch für 14 Uhr hatte ich eine Eintrittskarte zum „Schwatz im Winterpalais“ und erlebte da den Gastgeber, Andreas Cramer, und seinen ersten Gast, den Längst verstorbenen Diener von "Dinner for One auf Goth'sch" . . .
(hier der Extrabeitrag) .
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Bleibt, allen zu danken, die zum Gelingen dieses herrlichen „Tag der offenen Tür“ beigetragen haben!


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Hier zum Beitrag: Mit einem Festakt die einzige Bibliothek in einem europäischen "Winterpalais" eröffnet
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1 Kommentar
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Gunter Linke aus Saalfeld | 03.04.2014 | 19:58  
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