Tiere im Turm

Wann? 18.12.2010 bis 30.11.2011

Wo? Schloss Friedenstein, Schloß 1, 99867 Gotha DE
Gotha: Schloss Friedenstein | Zum Auftakt der Ausstellung werden vier Wissenschaftler des 18. und 19. Jahrhunderts vorgestellt, die einen wesentlichen Beitrag für die Erforschung der Lebensvielfalt auf der Erde geleistet haben: Carl von Linné wird als Ordner der Vielfalt des Lebens präsentiert, Alexander von Humboldt als Entdecker, Charles Darwin als Theoretiker der Evolution und am Ende der Reihe steht "der Tiervater" Alfred Brehm, der die Tierwelt beschrieben und für ihre Popularisierung gesorgt hat. Forschen und Entdecken sind die Leitthemen der folgenden Räume:

Haut und Knochen - Innen- und Außenskelette
Innen- und Außenskelett sind zwei Möglichkeiten, um den Körper der mehrzelligen Tiere zu stützen. Während das Außenskelett bei den wirbellosen Tieren, wie Insekten, Spinnen und Krebsen verbreitet ist, haben die Wirbeltiere ein Innenskelett aus Knochen, Sehnen und Bändern. Aber auch diese schützen sich gelegentlich zusätzlich noch mit einer festen, panzerartigen Außenhülle, wie Schildkröten oder Gürteltiere.

Jäger auf leisen Pfoten - Kleine und große Katzen
Katzen gehören zu den schönsten und beliebtesten Tieren. Sie haben sich mit besonderen Strukturen (z.B. einziehbaren Krallen oder Augen mit Restlichtverstärker) ihrer meist nächtlichen und räuberischen Lebensweise angepasst. In der Ausstellung werden neben dem beliebten Haustier sieben wildlebende Katzenarten aus der ganzen Welt gezeigt.

Flügel, Beine, Arme, Flossen - Gliedmaßen der Landwirbeltiere
Wirbeltiere haben sich die Lebensräume Land, Wasser und Luft erschlossen. Die dazu erforderlichen Gliedmaßen Beine, Flossen und Flügel weisen trotz ihres unterschiedlichen äußeren Baues und der spezifischen Funktionen eine überraschend große innere Übereinstimmung auf. Als Sonderform der Fortbewegung wird das Klettern vorgestellt.

Reisen ins Unbekannte - Forscher entdecken die Welt
Besonderen Lebensbedingungen sind die Tiere ausgesetzt, die auf dem ewigen Eis des Südpols leben. Ihnen, den Robben, Pinguinen und weiteren Arten ist ein weiterer Raum der Ausstellung gewidmet. Hier sind alle Brutvogel- und Robbenarten der Antarktis zu sehen und der Besucher kann erstaunliche Entdeckungen machen.

Vertreibung aus dem Paradies - Verschwundene und bedrohte Tierarten
Noch immer sind zahllose Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, viele sind in den vergangenen 500 Jahren von der Erde verschwunden. Sechs von diesen, die zu Brehms Zeiten vor hundert Jahren noch gelebt haben, werden gewürdigt. Darüber hinaus wird auf die besondere Gefährdung der Tiere hingewiesen, die auf Inseln leben. Ihre einstigen Paradiese wurden mit dem Eindringen der europäischen Siedler zerstört und damit die Tiere vertrieben.

Das große Fressen - Spezialisierung beim Nahrungserwerb
Die Erlangung von ausreichender Nahrung ist für alle Tiere lebensnotwendig. Viele Arten fressen alles, was sie bekommen können. Andere haben sich auf eine einzige Nahrung spezialisiert, zu der sie dank besonderer Anpassung gelangen. Dazu gehören der Schnabel des Flamingos, die Krallen des Ameisenbärs und die Flugkünste des Bartgeiers.

Wald der Wunder - Faszinierende Vielfalt der Tropen
Die Tropischen Regenwälder gehören noch immer zu den größten Naturwundern der Erde. Sie bieten Lebensraum für 75% aller Tier- und Pflanzenarten der Erde, von denen der größte Teil noch gar nicht bekannt ist. Unsere Ausstellung bietet einen kleinen Einblick in die bunte Lebensvielfalt der Regenwälder und informiert über deren Bedeutung für die ganze Menschheit.

Licht aus! - Tiere der Nacht
Am Ende des Rundganges wird der Bogen zur Natur unserer mitteleuropäischen Heimat geschlagen, wenn auch die Tiere für die meisten Menschen ebenso "exotisch" sind, wie Pinguine oder Pandabär. Es handelt sich um die Tiere der Nacht, die wir tagaktiven Menschen kaum zu Gesicht bekommen, auch wenn wir mit ihnen leben. Fledermäuse, Bilche und Eulen, aber auch Marder, Dachs und Fuchs haben sich auf ihr Leben in der Nacht in verschiedener Weise hervorragend angepasst.

Die neue Dauerausstellung umfasst insgesamt fast 500 Quadratmeter. Neben dem Ausstellungsbereich gibt es noch einen Raum, der zunächst der Museumspädagogik und als Vortragsraum dient, später aber die Insektensammlung aufnehmen soll. Außerdem ist ein Mehrzweckraum vorgesehen. Gleichzeitig mit der neuen Abteilung des Museums der Natur wird im Eingangsbereich Westturm ein neuer Kassen- und Shopbereich installiert, der den Besuchern einen direkten Zugang zum Museum der Natur und zum Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde ermöglicht.

Dienstag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mittwoch 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Samstag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Sonntag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
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