Und so wurde es heute ein ganz anderer Sonntag

Na, ist das nicht ein wunderbarer Kanaldeckel?!
 
Überall Fachwerkhäuser - wunderbar erhalten
Duderstadt: Rathaus | [bezogen auf den 14.08.2011]
Gewollt war der Theaterbesuch der Waldbühne in Legefeld. Doch einerseits bin ich derzeit rechts ziemlich fußlahm und andererseits sagte das Radio, dass Weimar die Nacht mit satten 20 Liter/Quadratmeter beglückt wurde, so dass man mit festem Schuhwerk und angepasster Kleidung zur Waldbühne unterwegs sein sollte.
Schwupps, war dieses Tagesziel abgehakt – schade, hatte ich mich doch so darauf gefreut.

Nach dem Mittagessen hörten wir wieder (eigentlich seit gestern fast ununterbrochen) vom Mauerbau, Mauerfall und den vielen schlimmen Schicksalen.
Da hatte Heide den Vorschlag, doch mal nach Teistungen zu fahren, um das dortige Grenzmuseum zu besuchen. Die Fahrt versüßten wir uns ausschließlich mit Musik. Die Landschaft und durchfahrenen Orte kannten wir zwar fast schon komplett, genossen sie aber erneut und besonders bei den immer wieder durch die Wolken blickenden Sonnenstrahlen.

Als wir am Ziel ankamen, fingen wir an das Museum von hinten „aufzurollen“. Also besser vom Keller, da das spontane Hauptziel erst einmal die Toiletten waren. Vorurteilsfrei aber dennoch mit Befürchtungen auf zu sehende falsche Darstellungen (mit unserem Leben und Erlebten verglichen) durchliefen wir die Kellerräume und darüber liegenden beiden Etagen.
Ja, die Befürchtungen waren völlig unbegründet. Ja, es ist eine gute Ausstellung. Sicher kann man über Details verschiedener Meinung sein. Doch uns sagte die Art der Faktenvermittlung total zu. Schwierig dürfte das Verständnis für diese Zeit zu gewinnen sein, wenn es sich um Kinder handelt. Da liegt viel in der Verantwortung der Eltern / Großeltern, diese „ihre“ Zeit weitestgehend emotionslos ganz sachlich darzustellen, Fragen zu erkennen und die richtigen Antworten zu geben.

Es war schon mächtig beeindruckend und ist empfehlenswert!

Danach bekam ich Appetit auf ein Käffchen. Heide hatte „historische Altstadt“ gelesen. Damit war das nahe gelegene Duderstadt gemeint. Mein „naja“-Gesicht war sofort zum Hinfahren bereit, als sie meinte, dass dort vielleicht wieder ein interessanter Kanaldeckel zu fotografieren sein könnte.
Schon bald darauf liefen wir durch die wunderbaren Fachwerkstraßen und setzten uns in Rathausnähe zu Kaffee und Kuchen, waren glücklich, diesen Abstecher gemacht zu haben!

Kaum waren wir fertig, setzte ein Regen ein, der ein Weitergehen vorerst verhinderte. Dann, bei zwischendurch leichtem Nieselregen, musste ich natürlich die bereits entdeckte schwarze Bodentafel fotografieren mit den Entfernungsangaben zu anderen Orten. Als ich zu Heide schaute, stand sie triumpfierend neben dem so tollen Kanaldeckel „Stadt Duderstadt“.

Fazit: Ein wunderbar abgerundeter Sonntag!

Mehrfach auf der Heimfahrt Regenschauer mitgenommen, kamen wir dennoch völlig entspannt wieder in Gotha an.
Heide fragte nur so nebenbei, wie viele Kilometer es denn geworden seien. Genau 200 konnte ich erstaunt feststellen. Na, dann ist es ja normal. Ja, stimmt.

Setze ich den Beitrag noch heute in mA?
Die Bilder habe ich ja schon bearbeitet . . .
Warum also nicht . . .
Eigentlich geht das auch morgen noch, da ich ja schon heute Beiträge setzte!
Aber eigentlich geht es um „mein Sonntag“!
Hm?!
Also gut, habe mich überredet, setze das Geschrieben eben einfach noch dazu – alle guten Dinge sind drei!
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