Verliebt in Thüringen: Hallo „Finsterbergen“ – ein kleiner Besuch

"Lebten jetzt die Ritter, die Flinken. Sie würden nur Thüringer-Wald-Bräu trinken" (1866) // Gebr. Oschmann - Finsterbergen
  Friedrichroda: Dreifaltigkeitskirche | Immer wieder sind wir an der Abzweigung nach Finsterbergen vorüber gefahren. Gut, wir waren auch schon einige Male ganz oben im Tannhäuser Hotel Rennsteigblick. Aber im Ort selbst – konnte mich nicht erinnern. So fuhren wir zum Mittagessen nach „Finsterbergen“, erst langsam durch den Ort und zurück bis zum ausgeguckten Gasthaus & Hotel Zur Linde, wo wir draußen unter einer wuchtigen Kastanie Platz fanden. Keine Plastgartenmöbel sondern Holz – angenehm.

Die Speisekarte war zwar nicht zu umfangreich, enthielt aber ein einfach „leckeres“ Angebot. Die Pilzpfanne stand nicht in der Karte aber auf einer Tafel vor einem der Eingänge. Uns lief das Wasser im Munde zusammen, als wir beide die Pilze mit Thüringer Klößen bestellten!

Während wir die Getränke schon einmal genossen, entdeckte ich einen Kanaldeckel auf der Kreuzung vor dem Gasthaus, der mir unbekannt deuchte. Und wahrhaftig, „M.Stichling – Emleben“ – dies war einer, der in meiner Sammlung fehlte. (Später erfuhren wir in Emleben, dass es diese Firma vor dem Krieg in der Nähe des Bahnhofs noch gegebne habe.)

Nach dem vorzüglichen Essen spazierten wir noch etwas durch den Ort mit Ziel „Dreifaltigkeitskirche“.

Unterwegs sahen wir viele schnucklige Häuser, einfach schöne Straßen für die Urlauber, welche den klimatischen Kurort besuchen – und dass mitunter jahrelang schon immer wieder. Der Brunnen auf dem Weg zur Kirche wurde natürlich fotografiert, sah interessant aus. Während neben dem wasserspeienden Löwen „1900“ steht, entdeckte ich am Brunnenrand „1850“ – wohl das Jahr der Brunneneinweihung.

Kurz daneben das ehemalige Schulhaus des Ortes, welches mir wegen des Schmiedeeisens über der Tür auffiel. Erst danach las ich die Tafel zur Erklärung des Hauses.

Das offene Tor der Kirchumzäunung lud uns förmlich zum Hineingehen ein. Ein Schild „“Es ist offen“ an der Eingangstür habe ich woanders noch nicht so gesehen. Echt einladend.
Das Innere der Kirche erinnerte mich an Sundhausens St.-Nikolai-Kirche, die allerding noch nicht so vollständig saniert ist, wie es in Finsterbergen der Fall ist.
Im Eingangsbereich lag ein Besucherbuch aus, welches gerade einem abgeschlossenen folgte, weil die beiden vorgefundenen Einträge die erste Seite schmückten. Alles war so beeindruckend für mich gewesen, dass ich gerne ebenfalls meinen Eintrag machte.

Wieder draußen, sahen wir ganz hinten in der Kirchgartenecke einen Baum, aus dem Figuren herausgeschnitzt wurden. Auf dem Weg dorthin ging es vorbei am „haus der begegnung – „moritz mitzenheim“ (1945-1970 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen).
Der beschnitzte Baum ist wirklich interessant. Und der Blick zurück zusammen mit der Kirche musste einfach fotografiert werden.

Auf dem Weg hinunter zur Hauptstraße und dem Auto zog uns ein weiterer Brunnen an (mit Jahreszahl 1847).
Dass „FKK“ in diesem Ort als Abkürzung für „Finsterberger Karneval-Klub“ steht, erweckt zuerst ein Schmunzeln, erscheint allerdings dann ganz normal / verständlich.

Noch einen Blick auf den gut wirkenden Eingangsbereich des Gasthauses & Hotel Tanne.
Dann fällt mein Blick gegenüber auf eine Wiese mit zwei Blumenarten, die ich nicht kenne aber die meine Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Danach ein „Blumen-Schlitten“ mit der Kamera eingefangen.
Total glücklich über unseren AUsflug fuhren wir wieder heim und freuen uns, „Finsterbergen“ einen kleinen Besuch abgestattet zu haben. Wir werden wohl bald wiederkommen!
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