Walter von Froda schreibt für Reinhardsbrunn

Walter von der Vogelweide kennen alle.
In der Kleinstadt Friedrichroda gibt es einen Lyriker, der sich
den Namen Walter von Froda gegeben hat.
Mit viel Herzblut gibt er seinen Gedanken freien Lauf.
Hier eine kleine Kostprobe:

Reinhardsbrunn

Reinhardsbrunn - du Hort des Wissens,
Grablege der Ludowinger.
Dein Ruf ging weit über Thüringen hinaus
ins teutsche Land!
Du prägtest Geschichte - 700 Jahre lang!
Nun liegst du da - wie ein totes Tier.
Ausgenommen - nur noch der Kadaver
ist zu sehen, der langsam zerfällt.
Kein Dornröschenschlaf, der dich umgibt -
der Todesschlaf ist`s der dich erstickt!
Wir sind blind und lassen`s geschehen.
Kann das jemand noch verstehen?
Steigt aus den Gruften ihr Toten hier-
schreit heraus - was tut sich hier?
Laßt uns nicht noch einmal sterben!


Reinhardsbrunn

Von Eisenach gen Reinhardsbrunn,
der Weg noch feucht vom Nebel.
Die Bäume noch im Schatten stehn,
man hört den Gesang der Vögel.
Der Ludwig und die Elisabeth -
sie eilen hoch zu Ross -
nach Reinhardsbrunn hinüber
zum Kloster dort am Ort.
Der Mantel und die Bänder, sie flattern
bunt im Wind, der schnelle Schritt der Pferde
erfreut das Königskind.
Sie fliehen von des Hofes Leben, von
Prass und Minnesang -
hin zum ruhigen Leben,
wenn`s nur 2 Tage lang!
Von Tabarz her, durch Eichenhain
grüßt schon des Klosters Pforte.
Laut schallen ihre Worte -
wie schön, wie schön ist`s doch an diesen Orte!
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