Weihnachtsfeier ein Jahr danach – in guter Tradition

"Süßer die glocken nie klingen" / "Vorfreude, schönste Freude" / "Sind die Lichter angezündet" / . . .
(mit Video)
Bis 2010 prägte Erika Bischof als Ortsgruppenvorsitzende jahrzehntelang das Leben der OG-26 der Volkssolidarität Gotha. Ja zur Wende war sie es, die den Bestand der Volkssolidarität Gotha beim Gericht erstritt.
Nun war es am Dienstag (13.12.2011) die erste Weihnachtsfeier ohne sie. Für alle Teilnehmer war es ein besonderes Anliegen, ihr abgeschlossenes Lebenswerk fortzuführen.

Traditionell feierten wieder zusammen die Ortsgruppe-26 mit der Kreisorganisation des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Auch die Akkordeongruppe der „Musikschule Fröhlich“ war wieder mit dabei und erfreute mit altbekannter wie auch neuer – ganz moderner – Musik. Zuvor gab es ein kleines Programm und anschließend gemeinsamen Gesang zur Gitarre des Herrn Graul.
Auch die Vorsitzende der Gothaer VS, Dr. Heide Wildauer, ließ es sich nicht nehmen, eine Weile dabei zu sein und ein paar Worte zu Weihnachten / Jahreswechsel und Gesundheit zu sprechen.

Alle waren der Einladung gern gefolgt. Gut, wirklich alle konnten nicht dabei sein, weil Alter und/oder Gesundheit ihr Kommen nicht zuließen. Die Stimmung war völlig vorweihnachtlich. Das Mitsingen, das gemeinsame Kaffeetrinken an liebevoll gedeckter Tafel gab allen eine wunderbare Herzenswärme.

Dankend aufgenommen wurde, dass in Bildern und kleinen Videos den überwiegend Älteren der nächtliche Gothaer Weihnachtsmarkt per Video gezeigt wurde. Die meisten haben ja selbst kaum mehr die Möglichkeit, bei Dunkelheit diesen Markt zu besuchen.
Auch das Glockenspiel am "Unteren Hauptmarkt" war vielen in Bild und Klang unbekannt gewesen - interessierte deshalb besonders.

Schließlich kamen auch zwei Gedichte aus dem „meinAnzeier,de“ an.
(„Der Weihnachts – Ostehase“ / Annett Deistung und „Zuberregen“ / Manuel Deutschland)

Mit einem kleinen gefüllten Weihnachtsbeutel gingen alle voll zufriedenen und frohen Herzens heim und nahmen die wäre des gemeinsamen Vorweihnachtsnachmittages mit.



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( Zwei Hinweise:
* Die Tische der Blinden- und Sehbehinderten waren aus verständlichen Gründen ohne schmückendes Beiwerk gedeckt.
* Nach einigen Minuten erst wurde mir bewusst, dass ich das zu Sehende mit Worten zusätzlich stark beschreiben musste, damit die Blinden und Sehbehinderten "auch mitsehen" konnten. - Darauf muss ich künftig gleich achten.)
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1 Kommentar
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Hannelore Grünler aus Artern | 14.12.2011 | 01:56  
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