(20.) Myconiusmedaille Gothas 2011 = höchste Ehrenamtsauszeichnung der Stadt

Myconius-Medaille und Urkunde
 
Übergabe der Medaille und Urkunde durch den OB Knut Kreuch an den Preisträger Dirk Kollmar
Am gestrigen Dienstag (05.07.) wurde die höchste Auszeichnung des Ehrenamtes der Stadt Gotha an den Unternehmer Dirk Kollmar in üblichem würdigen Rahmen im Thronsaal des „Schloss Friedenstein“ vergeben.

Diese Verleihung weist schon eine Tradition von nunmehr 15 Jahren auf und ist normalerweise dem „Gothardusfest“ vorgelagert. Diesmal gab es aber nur einen „Gothardustag“ und wurde diese Verleihung dem 13.Thüringentag in Gotha vorangestellt.

Prof. Gesine Schwan war die Festrednerin und spannte den Bogen von dem Engagement der Stadt und seiner Bürger bis hin zu dem notwendigen gemeinsamen Handeln der EU-Bürger – länderübergreifend – mit dem Ziel, der Demokratie zum Sieg zu verhelfen, indem des Gemeinsame so umgesetzt wird, dass Achtung und Vertrauen bestimmende Elemente werden.
Zum Schluss wünschte sie den „Dings – na, wie heißt das denn – die thüringische Woche – oder so“ alles Gute.

Der OB, Knut Kreuch, ging am Schluss seiner nachfolgenden Laudatio auf den Myconiuspreisträger 2011, Dirk Kollmar, darauf ein, indem er meinte, dass es der 13.Thüringentag sei, den wir allerdings in Gotha „eine ganze Woche“ feiern würden.

In der Laudatio wurde deutlich die Verquickung von Firma, Stadt, Familie, Jugendarbeit, welche der Preisträger in auszeichnungswürdiger Form verbindet. Er selbst meinte dann, dass es wichtig sei, die Firma in der Region und in der Stadt zu verwurzeln. Dabei und grundsätzlich kommt der Förderung der Jugend und deren gemeinsamen Aktivitäten, wie sie im Sport gegeben sind, eine besondere Bedeutung zu.

Während der OB den von Dirk Kollmar geschaffenen und betreuten „BiG“ spaßig interpretiert als „Bürgermeister in Gotha“ nannte der Preisträger stolz richtig „Basketball in Gotha“. Doch es ist mehr als ein Sportverein. Die Begleitung der jungen Menschen bis hin zu den Hausaufgaben ist umfassend und eine kleine Lebensschule.

Besonders hervorgehoben wurde von beiden Rednern die Wichtigkeit und schon verliebte Umsorgung der Kinder des an die Firma grenzenden Kindergartens „Sternenzauber“, der, was nicht üblich aber sehr nachahmenswert ist, seitens der Firma als auch mit Unterstützung der Stadt „gehegt“ wird.

Kuturell umrahmte der Gothaer Kinderchor das Festprogramm und bekam zum Abschluss jedes Kind anerkennend für die gezeigte tolle Leistung das Maskottchen für "gotha adelt", den Froschkönig, während Frau Prof. Schwan und die Ehefrau Kollmar mit einem Blumenstrauß bedankt und gewürdigt wurden.

Dass der Preisträger natürlich alle Anwesenden einlud, das in seiner „Gothaer Brauerei“ gebraute Oettinger-Bier zu trinken, wurde lächelnd einfach mal so hingenommen.

Abschließend wurden die Anwesenden eingeladen zu einem kleinen Stehimbiss im Garten des Pagenhaus, der romantischen Gaststätte rechts vor dem Schloss, wo noch zahlreiche gute Gespräche geführt wurden.

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Myconius:
Friedrich Myconius war ein Reformator, der 1524 nach Gotha kam und zum Beispiel eine Kirchen- und Schulordnung herausbrachte. Auch traf er sich mit Martin Luther in Gotha, war einer seiner getreuen Anhänger.
Die Schule, die an das Augustinerkloster in Gotha angrenzt trägt seinen Namen.
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