Aktiv & Fit in bester Luft

  Friedrichroda: Rennsteig | Rennsteig-Gemeinden wollen den "Heilklimapark Rennsteig" gründen:




FRIEDRICHRODA. "Ich packe meinen Koffer...", so beginnt ein bekanntes Kinderspiel. Nein, Bürgermeister Thomas Klöppel will nicht aus dem Rathaus ausziehen. Vielmehr wollen er, sein Kurdirektor Hagen Schierz und weitere Bürgermeister entlang des Rennsteigs einen Koffer voller Einzelprojekte zu einem großen Ganzen packen und sich damit an einem Wettbewerb des Freistaates Thüringen teilnehmen. Gemeinsam mit Masserberg, Oberhof, Stützerbach, Tabarz und Tambach-Dietharz will Friedrichroda eine Allianz gründen um einen gemeinsamen touristischen Raum innerhalb der Dachmarke www.thueringen-entdecken.de zu schaffen. Das Beste von jeder Gemeinde soll den Heilklimapark Rennsteig ergeben. Spezialisiert auf den Erholungs- und Gesundheitstourismus werden sich die Gäste dann frei nach Kneipp: "Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen", in der gesamten Region in gesunder Luft bewegen und die Angebote gebündelt genießen können. "Und genau das ist unser Koffer voller Ideen, den wir nach Erfurt und natürlich zu unseren Kunden tragen wollen", sagt Friedrichrodas Kurdirektor Hagen Schierz als Initiator dieses Projektes und ergänzt: "Unsere Gäste bewegen sich im Heilklima und wissen es gar nicht. Das muss sich ändern, wünscht sich doch jeder Mensch, dass er sich in einer intakten Umwelt aufhält".


Da die heilklimatischen Kurorte in Deutschland über das beste Klima verfügen, muss nun untersucht werden, ob das Klima entlang des Rennsteiges ebenfalls Heilklimaqualität hat. Im ersten Schritt soll das Stück zwischen Friedrichroda und Masserberg untersucht werden, bei positiven Ergebnissen kann sich der Heilklimapark natürlich entlang des Rennsteiges noch ausweiten. "Wir sehen in diesem Projekt eine Chance, unsere Angebote regional zu bündeln, Kooperationen auf regionaler Ebene auf- und auszubauen und die Qualität zu verbessern," sagt Friedrichrodas Bürgermeister Thomas Klöppel, und fügt schmunzeln hinzu: "Dann bekommt man zu seinem Urlaub noch eine Kur in gesunder Luft gratis dazu, die man vorher nicht einmal beantragen musste." Im nächsten Schritt sollen auch die Leistungsträger mit an den Tisch, sicher werden hier noch weitere Synergien zwischen den teilnehmenden Orten entstehen. Nachdem die ersten Kooperationen zwischen Friedrichroda und Oberhof eine positive Resonanz gefunden haben, kann hier noch einiges erweitert werden. Insgesamt winken dem Siegerprojekt 70 000 Euro. Was geschieht, wenn die Idee Heilklimapark Rennsteig leer ausgeht? "Dann müssen wir sehen, wie wir das Projekt ohne diesen zusätzlichen Geld realisieren können. Vielleicht reicht es nur den zeitlichen Ablauf zu strecken. Aber kommen wird der Heilklimapark Rennsteig aber auf alle Fälle", ist sich Thomas Klöppel sicher.


Die Initiatoren setzen auf Sieg und hoffen, möglichst bald mit dem Heilklimapark Rennsteig den fünften und größten Heilklimapark Deutschlands zu gründen. "Wenn wir das schaffen", so der Bürgermeister in Friedrichroda, "dann werden noch mehr Menschen ihre Koffer hier bei uns in der Region auspacken, so wie jährlich fast 400 000 andere Gäste."


INFOKASTEN: o der Heilklimapark Rennsteig soll folgende Orte umfassen: Luftkurort Oberhof, Luftkurort Tambach-Dietharz, Luftkurort Stützerbach, Heilklimatischer Kurort Masserberg, Luftkurort Friedrichroda, Heilklimatischer Kurort Finsterbergen, Heilstollen Marienglashöhle und Kneippkurort Tabarz o bislang gibt es in Deutschland: Heilklima-Park Hochtaunus, Heilklima-Park Tölzer Land, Heilklimapark Tegernsee und Bischofsgrün Fichtelgebirge
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