Am 39. GutsMuths-Rennsteiglauf wunderbare Erinnerungen an den 25. und "meine Hessen"

Anlässlich des 39. GutsMuths-Rennsteiglaufes 2011 kommen mir wieder – wie all die Jahre – Gedanken an den 25. Lauf in Erinnerung. Eigentlich weniger an diesen Lauf als an den gemeinsamen Tag mit „meinen Hessen“, denen ich den Rennsteig / Inselsberg zeigen wollte.

Seit 1994 in Kassel arbeitend wollte ich den Hessen mein Thüringen zeigen und stieß damit auf offene Ohren sowie Begeisterung. Die Vorberei
tung machte doppelt Spaß, weil alles ja auch dem Zweck des gegenseitigen besseren Verständnisses dienen würde.

So trafen wir uns in Winterstein am Hotel „Wintersteiner Hof“ im unteren Raum. Alle kamen individuell aus Kassel angefahren. Nun hatte ich meine Kollegen in Thüringen!
Jeder bekam eine Provianttüte, in der ein Großes Brötchen (DDR-Doppelbrötchen), zwei kleine Würste und eine kleine Flasche Aromatique (aus Neudietendorf) verpackt waren.
Dann fuhren wir mit einem Sonderbus hinauf, an der „Ruhlaer Skihütte“ vorbei auf den Rennsteig bis hin zum „Dreiherrenstein“. Unterwegs musste der Bus einige Male anhalten, um die Rennsteigläufer vorbei zu lassen.

Vom „Dreiherrenstein“ ging es dann zu Fuß zum Großen Inselsberg – immer wieder Läufern des 25. GutsMuths-Rennsteiglaufes den Weg frei gebend. Nach der herrlichen Aussicht und so gar dem Erleben einer Wolke aus der Regen und sogar kleine Hagelkörner auf uns nieder gingen, fuhren wir mit dem „Rennsteig-Express“ hinunter nach Tabarz zum Hotel Frauenberger, wo uns bereits ein (vorher bestelltes) Essen erwartete. Also fast, denn wir konnten noch den letzten Handgriffen in der Schauküche zusehen.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Marienglashöhle, die (wie erwartet) alle begeisterte. Zum Abschluss der Führung waren alle zu einem Glas Glühwein eingeladen, was als gelungene Überraschung entsprechend gewürdigt wurde!

Als wir wieder in die Natur hinaus traten, standen bereits zwei Pferdekutschen bereit, mit denen wir gemütlich zurück nach Winterstein zockelten.

Dort konnten sich die Hessen entscheiden, ob sie gleich heimfahren oder noch auf der „Ruhlaer Skihütte“ ein Abendessen einnehmen wollten. Fuhren auch einige heim, so fand sich doch ein großer Teil bald in der gemütlichen Gastlichkeit zum Abendessen ein.

Es war ein wahrlich bleibendes Erlebnis für „meine Hessen“ und auch für mich. Dass alles schier auf die Minute geklappt und das Wetter so toll mitgemacht hatte, machte mich besonders glücklich.

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Als „Revanche“ wollte man mir natürlich auch Hessen zeigen!
„Edersee“ eine wundervolle Gegend!


Allerdings fand sich niemand, einen solchen Ausflug zu organisieren. Da tat ich es selbst, war wohl viermal dort um alles zu organisieren und zeitlich abzustimmen. Auch dieser „Edersee-Tag“ wurde ein tolles Erlebnis selbst für die Hessen, weil doch zwar jeder etwas schon kannte aber doch nicht die gesamte Vielfalt vorher gesehen und erlebt hatte: Kraftwerk im Berg / Stausee auf dem Berg / Wanderweg zur letzten Schiffanlegestation mit dortigem Mittagessen / per Schiff von dort nach Waldeck / per Seilbahn auf die Burg / per Seilbahn nach dem Kaffeetrunk wieder hinunter / per Schiff zur Staumauer des Edersee zurück.

Aber eigentlich habe ich auf diese Art und Weise Hessen wahrlich etwas kennen gelernt – besser geht es wohl nicht, als wenn man es selbst organisiert.
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