Am Anfang war es für mich das „TAgebuch“

  Dieser Eintrag ist einer guten Idee aber vor allem einer beachtenswerten Thüringerin, Eisenacherin, Mitautorin des „TAgebuch“ gewidmet.

Als im April 2008 die Idee des damaligen Chefredakteurs der TA, S.Lochthofen, umgesetzt und das Internet-Tagebuch der „Thüringer Allgemeine“ eingerichtet wurde, waren es innerhalb weniger Tage 100 Mitautoren, die dafür gewonnen werden konnten. Davon waren im Laufe der Zeit etwa 30 echt aktive Schreiber und gibt es heute noch 8, von denen aber regelmäßig nur noch 4 Schreiberinnen zu lesen sind.

Durch die Gothaer Regionalredaktion angesprochen machte ich mit – nicht so recht wissend, was man da hineinschreiben sollen können möchten dürfte.
Ganz privat – nein. So „lala“ – auch nicht. Über Gotha und meinen Alltag in dieser liebenswerten Stadt – ja schon, aber wie.

Mit der Zeit aber schrieb ich mich frei und fand meine Freude daran, anderen von meinem Leben, den gemachten Erfahrungen und meine Sicht auf Dies und Das nahezubringen. Im Wechselspiel mit den anderen Autoren entspann sich eine richtige kleine Schreibgemeinschaft. So lud ich zweimal zu einem Autorentreffen nach Gotha ein und lernte die Gekommenen persönlich kennen und achten. Im Mai 2010 schied ich als Mitautor aus.
Noch heute lese ich die wenigen noch geschriebenen Einträge und führe eine kleine Statistik – fühle ich eine gewisse Bindung an dieses „TAgebuch“ und die standfesten Autoren.

Gestern hat Elke Ziegler ihren 1.110 Eintrag gesetzt. So steht die Schnapszahl 1.111 unmittelbar bevor – sicher heute noch. Das allein schon ist eine Leistung, eine Freude und ein Grund, genannt zu werden, denke ich.
Sie ist eine kleine engagierte dynamische Frau, deren Liebe den Eisenacher Handballern, ihrer Kindersportgruppe und ihren Katzen gehört, die sich in der Familie wohlfühlt und jüngst sogar im lokalen Rundfunk mit wachsender Freude mitwirkt. (Und soeben hat Elke Ziegler ihren 1111-ten Eintrag gesetzt - 18:12 Uhr! - Gratulation)

Als ich sie ansprach, ob sie vom Auslaufmodell „TAgebuch“ zum „meinAnzeiger.de“ wechseln wolle, verwies sie darauf, dass sie mal bei der TA gearbeitet habe und ein Konkurrenzdenken zur AA immer noch etwas in ihr lebe – sie somit davon Abstand nehmen möchte. Schade!

Weshalb schreibe ich hier im mA diesen Eintrag und das freudige Lob über Elke Ziegler und gebe es nicht der TA? Sagen wir mal so: Wenn es dort eine Chance hätte, gedruckt und damit gelesen zu werden, hätte ich es sicher getan.

Gut, das „TAgebuch“ war und ist wahrhaftig nicht so toll gestaltet wie mA und auch nicht so wirkungsvoll strukturiert. Besonders die Hinweise auf Kommentare und auch darüber, wie viel und ob man überhaupt gelesen wird, sind Möglichkeiten, die es 2008 vielleicht so noch nicht gegeben hatte. Aber diese Zeit des Mitschreibens in diesem „TAgebuch“ war für mich eine Art „freischwimmen“. Es war eine schöne Zeit – und jetzt ist es wieder eine solche!

Im „meinAnzeiger.de“ wird eigentlich die Idee des S.Lochthofen wirklich umgesetzt, über die einzelnen Mitautoren ein Bild Thüringens und seiner Menschen gewinnen zu könne, wie es wirklichkeitsnäher und treffender kaum sein kann.
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3 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 29.06.2011 | 11:53  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 29.06.2011 | 11:57  
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Hannelore Grünler aus Artern | 29.06.2011 | 17:41  
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