Auf neuen Wegen radelnd die Heimat entdecken

Der Bürgermeister Peter Schneider (2. von rechts) eröffnet den neuen Radweg.
Georgenthal: rund um | Im Juni trafen sich viele Radfahrer aus Georgenthal und Umgebung zur Eröffnung des Radweges zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz.
Unzählige Radbegeisterte folgten der Einladung und als die große „Fahrradschlange“ die Lohmühle erreichte erwarteten sie dort schon von vielen Radler, die von Richtung Tambach-Dietharz kamen.
Die positive Resonanz und Freude bei allen Besuchern über diesen landschaftlich schönen Weg und die Vorfreude auf das nächste Teilstück war deutlich spürbar.

Mit einem Blick zurück ist schnell erklärt wie alles begann: Bereits 2008 erwies sich der Bau eines Radwegs entlang des ehemaligen Bahnkörpers zwischen Schönau vor dem Walde und Herrenhof zur Erhöhung der Sicherheit des Radverkehres als die perfekte Lösung.
Die Maßnahme wurde seiner Zeit im Rahmen eines Landesprogramms zum Bau von straßenbegleitenden Radwegen entlang von stark befahrenen Landesstraßen umgesetzt und vom Freistaat finanziert.
Die gleichen Überlegungen führten zum Projekt Radweg zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz.

Dieser Radweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinden Georgenthal, Herrenhof, Hohenkirchen.
Die Gemeinden Schwabhausen und Günthersleben-Wechmar sowie die Stadt Tambach-Dietharz beteiligen sich am Projekt durch die Übernahme der Kosten für die Beschilderung in ihrer Gemarkung auf bereits vorhandenen Wegen.
Auf Initiative und unter der Leitung des Gemeinschaftsvorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft „Apfelstädtaue“, Achim Seeber, wurde das Projekt seit dem Jahr 2009 entwickelt und vorangetrieben.
Die Gesamtkosten inklusive Planung belaufen sich auf rund 320.000 Euro und werden zu 90% vom Land Thüringen gefördert.
Nach der Eröffnung des ersten Teilabschnittes, erfolgt der weitere Ausbau auf dem ehemaligen Bahndamm bis zur Parkstraße in Georgenthal bereits ab dem 27.06.

Parallel dazu wird an einem weiteren Bauabschnitt in der Gemarkung Hohenkirchen mit Anbindung an den Bacherlebnisradweg nahe der Kläranlage im Kollerstädter Grund und mit der Errichtung eines Brückenbauwerks über die Apfelstädt gearbeitet.
Das noch fehlende Verbindungsstück in der Gemarkung Herrenhof und die Aufstellung der Schilder erfolgt 2012 und damit wäre das Projekt dann abgeschlossen. So verknüpft sich das Wegenetz immer enger und die Region entwickelt sich mehr und mehr zu einem beliebten Radfahrgebiet. Die Besucherzahlen sprechen jetzt bereits für sich.
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Tobias Schindegger aus Gotha | 28.07.2011 | 14:35  
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