Da stehen einem doch die Haare zu Berge! (mit 2+1 Nachträgen!)

  Das vergangene Jahr ereilte uns eine Verschönerungsmaßnahme. Über Wochen und Monate zog es sich hin, bis jeder unserer Hauseingänge des Blockes eine eigene Farbe bekommen hatte. Das Tollste aber waren die Haustüren! Breiter, lichtfreundlicher, mit 3 Riegeln versehen, viel Glas – also eine Sparkasse könnte stolz sein, solche panzersicheren Türen zu besitzen. Das musste sein, sagte man uns.

Seitdem protzen wir im Block durch Farbenfreude und Luxustüren!

Da Teile der Vorgärten durch die verbreiterten Türen stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, versprach man uns, im Folgejahr (also dieses Jahr!) die Vorgärten völlig neu gestalten zu lassen.
Dagegen hat ja wahrlich niemand etwas! Aber nun haben wir Jahresmitte und nicht einmal die Hecken sind – wie sonst üblich und kostenpflichtig – geschnitten.

So wachsen wir langsam zu in natureller Verhüllung unseres herrlichen Blocks!
Anders ausgedrückt, hat die Wohnungsbaugenossenschaft (wbg Gotha) niemanden gefunden, neu zu gestalten oder wenigstens die verbliebenen Hecken zu verschneiden!


Man kann es auch als Beitrag der wbg Gotha zum Thüringentag am kommenden Wochenende betrachten, weil sich ja vor unserem Block der Festumzug aufstellt.
Ein moderner Blickfang!?
Nun brauchen wir uns nicht nur der protzigen Türen schämen, weil sie ja nicht mehr so gesehen werden können. Die Scham ist vorverlegt auf den entstehenden Heckenwald.

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Nachtrag (05.07.): Vor einem Vierteljahr stand die heutige Eigentümerversammlung fest, welche auch über Heckeschneiden oder neue Vorgartengestaltung entscheiden wird.
Deshalb hat man bis heute die Hecke nicht geschnitten – wollte nicht vorgreifen.

Nun wächst die Hecke allerdings entscheidungsunabhängig jährlich so, dass sie in den vergangenen Jahren mindestens 2x bis Jahresmitte geschnitten wurde. Weshalb man also nicht wenigstens 1x schneiden ließ, ist hinsichtlich des guten Wohnens der Mieter nicht nachzuvollziehen. Kosten spart es allerdings.
So gesehen könnte die Entscheidung auch im November getroffen und das ganze Jahr Heckeschneiden eingespart werden.

Nachtrag zum Nachtrag (09.07.):
Die Eigentümerversammlung hat entschieden, dass der Vorgartenbereich neu gestaltet werden soll.
Da dies erst Mitte August in Angriff genommen werden kann, entschied sich die Wohnungsbaugenossenschaft dafür, die Hecken bis dahin natürlich nicht noch einmal zu schneiden. Das wäre das erste Mal in diesem Jahr!
Da würde ich gerne mal wissen, wie die Leitung der wbg es in ihren eigenen Gärten oder ums Haus mit dem Wuchern hält.

Da für die Pflege der Grünanlagen vom Mieter Geld bislang verlangt und bezahlt wurde, gibt es meines Erachtens keinen Grund, nicht wenigstens die Hecken einmal zu schneiden.

Nachtrag: Die Neugestaltung (08.08.):
In der vergangenen Woche wurden die Hecken entfernt und die Vorgartenflächen im Grunde genommen zu fast reinen Rasenflächen umgestaltet. Ob und was nun noch kommt, kann ich nicht sagen. Aber die Gefahrenquelle durch mannshohe Hecken sowie der Verwilderungszustand sind ausgeräumt!

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Das zweite Foto zeigt im Vergleich, wie es aussehen könnte.
Das dritte Foto zeigt den aktuellen Stand seit letzter Woche (04.08.2011) und macht im Unterschied zum ersten Bild das nun gewesene Problem deutlich.
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Hannelore Grünler aus Artern | 05.07.2011 | 22:41  
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