Das liegt doch auf dem Weg !

Wie immer holte ich meinen Vati ab, um zu Mutti ins Pflegeheim und danach zum Einkaufen zu fahren. Wie immer war ich mit dem Auto 2-5 Minuten zu spät dran. Als er einstieg sah ich eine Bekannte, sich auf den Weg machen. Ich ließ das Fenster herunter und fragte: „Guten Tag! Wohin möchten sie?“ Darauf kam: „In die Stadt“

"Das liegt doch auf dem Weg! Kommen sie, steigen sie ein, wir nehmen sie mit!"

Etwas zurückhaltend aber dann doch überzeugt(überredet) stieg sie ein, fuhren wir in die Stadt und konnte ich sie auf dem Oberen Hauptmarkt absetzen. Das Dankeschön und immer noch erstaunte aber glückliche Gesicht war mein „Lohn“.
Damit verbundene Glücksmomente für mich sind gar nicht so selten.

Bei einem Geburtstag sagte neulich eine der Gäste, dass sie los müsse, um den Zug noch zu erreichen. Mit dem Auto war sie nicht gekommen, weil ihr Mann daheim kränkelte.
Da bot ich an, sie zu fahren.
Ach, bis zum Bahnhof schaffe ich es zeitlich noch, winkte sie lächelnd ab! Nein, ich werde sie nach Hause fahren wollen. Das könne sie nicht verlangen! Habe sie ja auch nicht, ist ja mein Angebot.
Die Gastgeberin wusste, dass die Frau „sich nicht würde wehren können“, dass ich sie heimfahre.
Als ich sie in den etwa 10km entfernten Ort gebracht hatte, fragte sie, was sie denn schuldig sei? Haben wir vorher etwas abgesprochen? Nein! Na, dann war‘s das auch, sagte ich lachend – und war schon auf der Rückfahrt.

Beide Erlebnisse sind derart, dass ich eine Freude machte und mich selbst glücklich fühle! Freilich sind Zeit und Gelegenheit dafür notwendig.
Da höre ich förmlich, dass Heide dazu sagen würde: Aber dass du etwas verrückt bist, Uwe, weißt du schon?! (Ja, doch das ist es mir wert!)
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