Der Weihnachtsmann war eine Frau

Am 6. Juni, zum Tag der Handarbeit, da saßen an einer langen Tafel auf dem Gothaer Hauptmarkt zahlreiche emsige Damen und strickten bunte Wollfäden zu Kleidung. Sie alle gehörten dem Strickkurs des Manufakturladens „Die Masche“ in der Querstraße Gotha an und handarbeiteten für ein ausgewähltes soziales Projekt; dieses Mal für das Betreute Jugendwohnen Gotha.
Ein gutes halbes Jahr später, genau am 18.12., gab es für die Kinder und Jugendlichen des BJW gleich zweimal Bescherung. Einmal so wie jedes Jahr, im Rahmen unserer Weihnachtsfeier, mit Wichteln, hausgemachter Musik und selbstverfassten kleinen Gedichten. Die Extrarunde in Sachen Gabentisch kam in Gestalt von Frau Andreas, Inhaberin der „Masche“. Mit einem beeindruckend üppigen Beutel liebevoll angefertigter Strickwaren betrat sie das Augustinerkloster und hatte bald darauf Groß und Klein um sich geschart. Socken, Stulpen, Mützen, Schals – für jeden fand sich ein kuscheliges Kleinod, das irgendwie passte, wärmte, gefiel.
Für diese sowohl praktischen als auch individuellen und persönlichen Geschenke möchten sich die Jugendlichen und Mitarbeiter unserer Einrichtung ganz herzlich bedanken!
Ich habe selbst einmal gestrickt, etwa 15 frustrierende Minuten lang. Daher weiß ich umso mehr den Wert dieser Arbeit zu schätzen. Frau Andreas und ihre fleißigen Wollwichtel
jedenfalls haben demonstriert, wie Nächstenliebe manchmal in Erscheinung tritt -
Masche um Masche.
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