Die Festumzug-Aufzeichnungen des MDR entsprachen nicht annähernd dem hohem Niveau des 13.Thüringentages

(Mein letzter Eintrag zum Thema 13.Thüringentag.)
Vorgestern hatte ich die Gelegenheit, nach Mitternacht die Aufzeichnung des MDR zu sehen. Schnell verstand ich, weshalb Mitmenschen, die den Bericht des MDR live sahen, gar nicht das Flair dieses wunderbaren Umzugs aufnehmen konnten.

Die Friedrichstraße in ihrer Länge ließ einen Eindruck der Mächtigkeit des Festumzuges am besten aufkommen. Ihre Breite wiederum gab den Gruppen des Festumzuges herrliche Möglichkeiten, sich darzustellen. Vor der Tribüne zeigten Spielmannszüge und Trachtler kleine Shows, um auf sich aufmerksam zu machen, sich bestens zu zeigen und einen guten Eindruck zu hinterlassen, wer uns da besucht hat.

Der MDR hatte an der Tribüne Kameras, zeigte auch mal auf die Tribüne, ließ aber all das vorgenannte völlig außer Acht.

Dafür stand der MDR massiv am Rand des Unteren Hauptmarktes und zeigte somit zwar ein dichteres Stehen der Zuschauer – aber auch die deutlich engere Gasse für den Festumzug, in dem die Gruppen gar nicht als solche recht in Erscheinung bringen konnten. Das bedeutete ein falsches Bild vom Umzug, ließ seine Wirkung nicht entfalten.

Die Sprecher waren offensichtlich überfordert. Als Gothardus in seiner Kutsche gerade vorbei war, erwähnte man ihn aber ohne ein paar Worte zum Verständnis dieses „Schutzpatron“ für Gotha. Offensichtlich war das nicht das einzige Mal. Die Kommentatoren waren schlecht vorbereitet.

Das Gleiche traf wohl auch für die Kameras zu, die weder Ruhe ausstrahlten – sondern alles etwas sehr bewegt (chaotisch) mit der Methode „husch, husch“ zeigten.
Die Tafeln vor den Gruppen wurden selten gezeigt, so dass die Sprecher offensichtlich auch schwer herausfinden oder gar ansprechen konnten, wer da gerade vorbei lief.

Da ich schon einige Übertragungen von Hessentagen im Fernsehen sah, konnte ich feststellen, dass der MDR in seiner Darstellung in keinster Weise dem Niveau des Thüringentages entsprach!
Gerade das Nennen von Schützen- oder anderen Gruppen mit „WER / WOHER / wie kann man das Dargebotene erläutern dem Hörer näher bringen“ hätte man sich von den Hessentagen abgucken können.

Bleibt für mich die Frage, weshalb der Festumzug so unprofessionell aufgenommen und dargestellt wurde – denn allein Darstellungen Gothas im Vorfeld des 13.Thüringentages zeigten, dass es auch ganz anders gehen kann.
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4 Kommentare
Jana Scheiding aus Arnstadt | 14.07.2011 | 14:38  
13.440
Uwe Zerbst aus Gotha | 14.07.2011 | 15:22  
3.050
Antje Hellmann aus Jena | 15.07.2011 | 09:31  
13.440
Uwe Zerbst aus Gotha | 15.07.2011 | 09:44  
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