Elisabethjahr 2011 -neues spirituelles Zentrum in Reinhardsbrunn

    Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und es lohnt sich ein Rückblick auf die diesjährigen Ereignisse. Drei Pilger machten sich auf dem Weg, um den Weg zu gehen, den die heilige Elisabeth vor 800 Jahren als 4 jähriges Mädchen gegangen ist. Die Pilger Hans Jürgen Frank aus Schönau vor dem Walde, Walter Dawidowicz aus Friedrichroda und Rolf Damm aus der Universitätsstadt Jena pilgerten 1500 Kilometer in ca.60 Tagen und ehrten somit die ehemalige Landesfürstin von Thüringen. Die Stadt Friedrichroda und der Verein Kirche und Tourismus unterstützten diese Initiativen. Die Pilger gingen verschiedene Pfade, um den Weg der heiligen Elisabeth von ihrem Geburtsort Sarospatak nach Thüringen nachzuempfinden. Walter Dawidowicz und Hans Jürgen
.Frank gestalteten ihre Wegführung über Prag. Der Pilger Rolf Damm führte seinen Weg über Wien. In Reinhardsbrunn wurden die Pilger Hans Jürgen Frank und Walter Dawidowicz am 3. Juli von der Ministerin des Landes Thüringen Frau Walsmann begrüßt. An diesem Tag wurde auch das spirituelle Zentrum für Tourismus in Reinhardsbrunn eröffnet. Rolf Damm wurde am 24. August auf der Wartburg empfangen und feierte gleichzeitig 70.Geburtstag. Ziel der Pilger ist es einen Völker verbindenden und Länder übergreifenden Elisabethweg zu begründen. Sie sind Pioniere der europäischen Einheit und vielleicht entwickelt sich ein Pilgerweg vergleichbar mit dem Jacobsweg in Spanien. Wir dürfen auf die kommende Entwicklung gespannt sein. Weitere Elisabethehrungen in Friedrichroda waren das Rosenfest am 2. Juli und die Ausstellung von der Künstlerin Doris Völker aus Tabarz im Stadtladen in Friedrichroda im Juli. Die Künstlerin malte auch das Elisabethpilgerbild, was sich jetzt in der Heimatstube Friedrichroda befindet. Am Tag des offenen Denkmals am 11.September kamen hunderte Besucher aus ganz Thüringen und weltweit um Schloss Reinhardsbrunn zu besichtigen und damit auch den Schlosspark, Ort der Grablege der Ludowinger. Friedrichroda hat in diesem Jahr viel Einsatz gezeigt und hat herausragend in Thüringen an die ehemalige Landesfürstin Elisabeth gedacht. Wer sich auf den Spuren der heiligen Elisabeth befindet, kommt an Friedrichroda/Reinhardsbrunn nicht vorbei. Es lohnt sich auch ein Rückblick auf das Jahr 2009. In diesem Jahr konnte man im Amtsblatt „Reinhardsbrunner Echo“ folgenden Artikel lesen:


300 Jahre Bestehen der Ordensgemeinschaft der Elisabethinen in Wien

Am 19.November 2009 nahm eine Abordnung des Vereins Kirche und Tourismus e.V. an den Feierlichkeiten des Jubiläums der Elisabethinen teil. Mit Gastgeschenken, darunter eine wertvolle Bibel und einer Grußbotschaft vom Bürgermeister Thomas Klöppel, bereiteten die Thüringer Gäste
den Elisabethinen eine große Freude.Zu dem Festgottesdienst am 19. November, dem Namenstag der Heiligen Elisabeth, erschien die
Abordnung aus Friedrichroda in Thüringer Volkstracht. Am Grab der Thüringer Landesfürstin gedachte der Verein in tiefer Ehrfurcht an das Wirken der
Heiligen Elisabeth. Ich möchte eine kurze Erläuterung abgeben warum eine Verbindung zwischen Friedrichroda / Reinhardsbrunn und Wien so wichtig ist.
Durch die Grablege der Ludowinger im ehemaligen Kloster Reinhardsbrunn, insbesondere das Grab Ludwigs IV., dem Ehemann der Heiligen Elisabeth, sind wir einer der wichtigsten Elisabethorte in Thüringen. Die geschichtlichen Verwicklungen wollten es, dass die Gebeine der Heiligen Elisabeth in Wien ihre letzte Ruhestätte fanden. Das Haupt- und die Oberschenkelknochen der Heiligen Elisabeth befinden sich in einem Glassarg. Wer die vollständige Geschichte erfahren möchte, kann sich in der Stadtbibliothek Bücher zu diesem Thema ausleihen. Die Elisabethinen sind die Hüter und Bewahrer des Grabes der Heiligen Elisabeth in Wien. Wien ist somit durch die sterblichen Überreste der ehemaligen Landesfürstin von Thüringen, einer der wichtigsten Elisabethorte außerhalb Deutschlands. Die Gemeinschaft der Elisabethinen betreibt ein Krankenhaus in Wien und kümmert sich um die Obdachlosen. Jeden Tag werden über hundert wohnungslose Wiener Bürger mit einer warmen Mahlzeit und Kleidung versorgt. Die Elisabethinengeben der armen Bevölkerung von Wien, die Geborgenheit und die seelische Wärme, um die menschliche Kälte in der Großstadt auszuhalten. In Wien befindet sich das Grab der Heiligen Elisabeth und wir haben im Schlosspark Reinhardsbrunn das Grab von Ludwig IV. Somit gibt es eine große Verbindung zur Hauptstadt Österreichs. Der Segeneiner segensreichen Partnerschaft hat in diesem Jahr begonnen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken vor anderen Elisabethorten, wie zum Beispiel Eisenach. Wenn im Jahr 2011 daran gedacht wird, dass die vierjährige Elisabeth vor 800 Jahren nach Thüringen kam, so wird der Besuch in Wien seine Früchte tragen. Es ist davon auszugehen, dass wir zahlreiche Gäste zu diesem Zeitpunkt in Friedrichroda Reinhardsbrunn begrüßen können. Gäste die Kommen, weil wir sind was wir sind: Eine der wichtigsten Elisabethorte in Thüringen

Ein Rückblick auf die Informationsreise nach Wien im März 2011

2 Pilger auf dem Elisabethweg

Ein Friedrichrodaer und ein Leinataler werden sich ab 1.Mai auf den Elisabethweg begeben .Sie werden daran erinnern, das die Hl.Elisabeth als vierjähriges Mädchen von Ungarn nach Thüringen kam. Dieses Ereignis liegt 800 Jahre zurück. Der Weg wird 1500 Kilometer lang sein und täglich werden die Pilger ca.25 Kilometer unterwegs sein. Wenn alles gut verläuft, werden die 2 Wanderer nach 60 Tagen am 3.Juli pünktlich zur Einweihung des Informationszentrum in Reinhardsbrunn da sein Sie werden einen signierten Stein von Sarospatak, dem Geburtsort der Hl.Elisabeth mitbringen und am Grab von Ludwig der Vierte, dem Ehemann der Hl.Elisabeth im Schlosspark Reinhardsbrunn niederlegen. Als Vorbereitung für den Elisabethweg unternahmen die Pilger eine Informationsreise nach Wien. In Wien betreibt eine Ordensgemeinschaft, die sich nach der Hl.Elisabeth benennt, die Elisabethinnen ein Krankenhaus und eine Obdachlosenspeisung. Mit den Nachfolgern der Hl.Elisabeth wurde das Projekt Elisabethweg 2011 besprochen. Gleichzeitig hielten die Pilger Andacht vor den Gebeinen der Hl.Elisabeth. In einen Glassarg befinden sich das gekrönte Haupt und die Oberschenkelknochen der Hl.Elisabeth. Die Elisabethschwestern sind Hüter der sterblichen Überreste der Thüringer Landesfürstin. Erwähnenswert ist noch der ökumenische Charakter der Pilgerwanderung. Ein Gemeindemitglied der katholischen St.Karl Boromäus Kirche und der methodistischen Kirche Christuskirche in Friedrichroda sind gemeinsam auf dem Weg. Im Gepäck haben die Pilger Grüße vom Bürgermeister Thomas Klöppel und ein Gastgeschenk für die Gemeinde in Sarospatak. Anstecknadeln von Friedrichroda, als Dankeschön für Begegnungen, die sich auf den Weg ergeben, werden bleibende Erinnerungen sein. Wünschen wir den Pilgern auf dem Elisabethweg viel Kraft und alles Gute.

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und stolz können wir sagen:
Vivat Elisabeth – Es lebe der Ort Reinhardsbrunn hoch
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 04.10.2011 | 08:30  
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